«Das Schweizer Auto des Jahres» im Test Renault Megane überzeugt alle!

Mit dem neuen Megane ist Renault ein Siegertyp gelungen. BLICK hat den chicen Franzosen im Test.

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Gestern gewann der Renault Megane den Titel «Schweizer Auto des Jahres 2017». Auch ich als Mitglied der Fachjury setzte den Megane auf Platz eins. Warum? Weil mich der elegante Franzose als Limousine und Kombi optisch anspricht. Weil mir sein modernes Interieur mit modernen Anzeigen, tabletgrossen Bedienpanel und Ambientebeleuchtung gefällt. Vor allem aber, weil mich die Fahrqualitäten des Megane – besonders des GT-Modells mit Allradlenkung – beeindruckten.

BLICK-Autoredaktor Raoul Schwinnen ist vom neuen «Schweizer Auto des Jahres» überzeugt und hat den Megane auf Platz eins gesetzt. play
BLICK-Autoredaktor Raoul Schwinnen ist vom neuen «Schweizer Auto des Jahres» überzeugt und hat den Megane auf Platz eins gesetzt.
«Mein» Megane

Das Fahrwerk des als Limousine oder Kombi erhältlichen Megane ist grosse Klasse. Und dank der Möglichkeit, aus diversen Vorschlägen ein ganz persönliches Profil zusammenzustellen, kann ich mir quasi «meinen» ganz individuellen Megane generieren. Das beginnt bei der Vorliebe der Radiosender oder der Farbe und Intensität der Ambientebeleuchtung, geht weiter über die Härte des Fahrwerks bis hin zur Gasannahme oder Sound des Motors.

Im Renault-Multimediasystem können sechs Fahrer ihr persönliches Profil anlagen, in welchem sich bevorzugte Radiosender oder Fahrwerksabstimmungen speichern lassen. play
Im Renault-Multimediasystem können sechs Fahrer ihr persönliches Profil anlagen, in welchem sich bevorzugte Radiosender oder Fahrwerksabstimmungen speichern lassen. Patrick Bizzarri
Hinten lenken

Das mögen vielleicht «nur» nette Spielereien sein. Definitiv keine Spielerei ist dagegen die Allradlenkung unseres Testwagens GT – erstmals übrigens, dass eine solche in der preisgünstigen Kompaktklasse angeboten wird. Bis 60 km/h (im Sport-Modus bis 80 km/h) lenken die Hinterräder leicht in Gegenrichtung, bei höheren Kurventempi lenken sie in die gleiche Richtung. Resultat: Beim Manövrieren wird der Wendekreis deutlich kleiner und das Auto handlicher. In schnell gefahrenen Kurven sorgen die mitlenkenden Hinterräder aber für mehr Stabilität sowie Fahrsicherheit – und Fahrspass.

Die frechen Rückleuchten verschaffen dem Megane einen ganz eigenen Auftritt. play
Die frechen Rückleuchten verschaffen dem Megane einen ganz eigenen Auftritt. Patrick Bizzarri
Kaum Wünsche

Unser Testwagen verfügt über den spontan am Gas hängenden 1,6-Liter-Turbobenziner mit 205 PS und 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Eine gute Kombination, obwohl bei niedrigem Tempo die Schaltvorgänge des bei Renault EDC genannten DKG schon mal etwas ruckartig ausfallen. So bleiben beim neuen «Schweizer Auto des Jahres 2017» kaum mehr Wünsche offen – einzig vielleicht die Option 4x4 oder eine Alternativ-Antriebsmöglichkeit.

Publiziert am 01.12.2016 | Aktualisiert am 01.12.2016
Technische Daten

Renault Megane GT TCe 205

Antrieb 1,6-Liter, 4-Zylinder-Turbobenziner, 205 PS, 280 Nm ab 2400/min, automatisiertes 7-Gang-EDC, Frontantrieb, Allradlenkung.
Fahrleistungen 0-100 km/h 7,1 s, Spitze 230 km/h
Masse L/B/H 4,36/1,81/1,45 m, Gewicht 1467 kg, Kofferraum 384 bis 1247 l.
Verbrauch Werk/Test 6,0/7,8 l/100 km, CO2 134/182 g/km, Energieeffizienz E
Listenpreis ab 31'500 Franken (Basis: 1.2 TCe Life, 100 PS, 19'900 Fr.)
Plus Moderne Optik innen und aussen, individuelle Abstimmungsmöglichkeiten, Allradlenkung
Minus etwas eng im Fond, keine ebene Ladefläche bei umgeklappten Rücksitzen

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10 Kommentare
  • Stefan  Schranz , via Facebook 02.12.2016
    Renault ist für mich eine der weit unterschätzende Automarke die es gibt, sie waren schon immer ein Schritt voraus und hatten deswegen auch gewisse technische Probleme, alle lachten und später übernahmen gewisse Luxushersteller die Technik von Renault. Mit den neuen Modellen setzen sie neue Masstäbe was Design, Qualität und Preis anbelangt. Was ich schade finde ist, das beim Espace die Funktionalität dem Design weichen musste.
  • Colin  Uttley 01.12.2016
    Schweizer Auto des Jahres? Renault verwendet ja meines Wissens das Kältemittel R1234yf."Das ist im Gegensatz zum bisher verwendeten R134a klimafreundlich - aber offensichtlich brandgefährlich." Bei Tests von Mercedes entzündete sich nach einem Unfall dieses Kältemittel und setzte hochgiftige Flusssäure frei. Auto des Jahres? Nein danke!
  • Stefan  Obrist aus Hünenberg See
    01.12.2016
    Ohne Allrad kommt der nicht mal in die Evaluation - in der Schweiz und für die eigene Sicherheit heute ein absoulutes MUSS! Ich bleibe bei Audi und Porsche.
    • Hans  Blattmann 01.12.2016
      Weil ja nur Audi und Porsche 4x4 bauen? Also mal ehrlich, wenn sie ein bisschen den "richtigen" Fortschritt der Technik beobachtet hätten, wüssten sie, dass ein moderner Fröntler oder Heckler um Welten bessere Fahreigenschaften hat, als ein 4x4 von damals, als es keine Alternativen gab.Und wenn Sie wirklich auf Antrieb vorne und hinten angewiesen sind, dann entspricht ihr Profil dem von 1 Promille der CH Bevölkerung.
  • Charly  aus Belp
    01.12.2016
    Mich überzeugt er nicht, seit ich Japaner Fahre habe ich eine sehr hohen Anspruch an FZ, die Europäer haben heute in Sachen Qualität und Umwelt das nachsehen, siehe VW
    • Roger  Stahel 01.12.2016
      Stimmt eben nicht wirklich,ich selber zum Beispiel fahre ein Auto aus Rüsselsheim und bin sehr zufrieden damit,vorher hatte ich einen Koreaner und hatte nur Probleme!Aber Grundsätzlich kann man mit jedem Auto Glück oder Pech haben,kommt immer darauf an ob die Fehler sich summieren oder ob es nur mal ein kleiner war,kenne Leute die verurteilen ihr Auto ziemlich schnell und andere haben eine grösser Toleranz aber da jetzt gezielt auf Japaner setzen ist auch nicht wirklich das wahre!
  • Roger  Zürcher aus Utzigen
    01.12.2016
    Bin den Megane Sport mit Allradlenkung Probe gefahren.Nun ja ESP fummelt trotz dektivierung dauernd rein und macht somit den Begriff Sport zunichte.Schade aber sonst ein sehr gelungenes Fahrzeug