Chevrolet Camaro im Test Ein Freund, ein guter Freund!

Pünktlich zum 50. Geburtstag lanciert Chevrolet die sechste Camaro-Generation.

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Camaro leitet sich vom französischen Wort «camarade» (dt. Kamerad, Freund) ab. In der mittlerweile sechsten Auflage steht unser US-Kamerad aggressiv auf der Strasse und macht schon optisch kein Geheimnis aus der unter der Haube schlummernden V8-Power.

Touchscreen mal anders

Während wir den 453 PS Freilauf gewähren, fühlen wir uns im Cockpit etwas eingepfercht. Es gibt zwar ausreichend Platz (bis auf die etwas geringe Kopffreiheit), aber die schiessschartenartigen Fenster sorgen für ein beklemmendes Gefühl (und keine besonders gute Übersicht).

Zudem fragen wir uns, warum der Touchscreen nach unten und nicht – praktischer – nach oben geneigt ist? Vermutlich eine übrig gebliebene Styling-Reminiszenz an den Urahn. Sonst aber gefällt das übersichtliche Cockpit.

Technische Daten

Chevrolet Camaro V8 Coupé

Antrieb: 6.2-V8-Benziner, 453 PS, 617 Nm@4600/min, 6-Gang-Getriebe, Heck
Fahrleistungen: 0-100 km/h 4,6 s, Spitze 290 km/h
Masse: L/B/H 4,78/1,88/1,34 m, 1659 kg, Laderaum 320 l
Verbrauch: Werk/Test 12,8/12,2 l/100 km, 292/284 g CO2/km, Energieeffizienz G
Preis: Ab 53'490 Franken (Basis: Coupé Turbo, 275 PS, ab 44'900 Fr.)

Der mächtige 6,2-Liter-V8-Sauger liefert mit imposantem Grollen (zu hören im Video) bis 617 Nm Drehmoment an die Hinterräder. In Kurven liegt der neue Camaro besser als seine Vorgänger, dennoch bleibt seine Paradedisziplin der Sprint (0-100 km/h in 4,6 s).

An der Tankstelle erleben wir eine erste Überraschung: Mit 12,2 Litern liegen wir 0,6 Liter unter der Werksangabe.

Die zweite Überraschung beim Studium der Preisliste: Schon ab 53'490 Franken gibts den 453-PS-V8-Sportler. Mit Blick auf die deutsche Konkurrenz ein Schnäppchen!

Die Legende lebt

50 Jahre Camaro

Am 29. September 1966 lancierte Chevrolet den Camaro als Antwort auf den erfolgreichen Ford Mustang. Unter dem Codenamen «Panther» entwickelte Chevy sein Muscle Car auf Basis des Mittelklassemodells Nova. Mit Erfolg: Im ersten Jahr wurden über 220'000 Stück verkauft. Wie schon der Mustang litt später auch der Camaro unter der Ölkrise, schärferen Abgasvorschriften und kontroversen Designs. 2002 wurde er eingestellt. Sieben Jahre später feierte er, auch dank Auftritten in der Transformers-Filmreihe, ein erfolgreiches Comeback.

 

 

Publiziert am 15.10.2016 | Aktualisiert am 15.10.2016
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4 Kommentare
  • Mitch  Jung aus Thurgau
    15.10.2016
    Schönes Auto. Preis Leistung perfekt. Verglichen mit Audi und Co. Aber warum bloss Handschaltung?!

    • Daniel  Evans 15.10.2016
      Weil das bei solchen Autos dazu gehört!
      Klar ein Automat wäre konfortabler und vielleicht ja auch schneller. Nur interessiert das bei einem solchen Auto nicht, das Schalten gehört zum Feeling dazu!
      Das ist ein Muscle-Car; der ist nur gerade aus schnell, aber da mit einem gigantischen Klang. Das ist kein Sportwagen der schnell durch Kurven fliegen kann oder gar Spass auf der Rennstrecke macht.
    • Wasser  Klaus 15.10.2016
      @Daniel Evans:

      Sie haben 0 Ahnung von diesen Autos! Dieser Auto ist schneller auf der Rennstrecke als viele europäische Sportwagen! Ein veralteter Spruch aus den 70er Jahren, aber selber wohl noch nie mit einem Ami gefahren, von Corvette ganz zu Schweigen!
    • Daniel  Evans 15.10.2016
      Keine Angst, ich kenne mich mehr als genug damit aus.
      Mustang, Camaro, Charger und Challenger sind MuscleCars und gerade aus schnell, das wars dann auch. Auf der Strecke sehen die kein Land gegen echte Sportwagen.
      Die Corvette und meinetwegen auch die Viper sind die einzigen Amisportwagen, unbestritten sehr schnell.
      Und sorry, der Camaro wird von bereits von den kleinen Sportwagen ala Lotus Exige gefressen. Da brauchts nicht mal nen Porsche GT3, König der Sportwagen.