Auftakt zum Dauertest: Mercedes C-Klasse T-Modell Hübscher Laster

Manchmal sieht weniger nach mehr aus. Das trifft auch auf unser neues Langzeit-Testfahrzeug Mercedes C 250 d 4Matic T zu, das uns nun ein Jahr lang begleiten wird.

Mercedes C 250 d 4Matic T
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Die Jungfernfahrt mit unserem neuen Dauertester führte uns von Zürich durch den Vereinatunnel über den Ofenpass ins Münstertal und weiter ins italienische Südtirol nach Bozen. Wir reisten zu fünft – mit Gepäck für ein verlängertes Wochenende. Unser erster Eindruck vor der Fahrt: Hübsch anzuschauen, unser in «designo diamantweiss bright» (Aufpreis 2285 Franken) gehaltene Kombi. Der ebenfalls optionale AMG-Designkit aussen (3531 Fr.) und innen (2300 Fr.) wirken sehr dynamisch. Das Cockpit mit dem aufgesetzt wirkenden und an ein quergestelltes iPad erinnernder, aber via Touchpad in der Mittelkonsole zu bedienender 7-Zoll-Monitor, könnte direkt aus der luxuriösen S-Klasse entstammen. Alles wirkt prima verarbeitet und nobel. Platz? Vorne gut, hinten für drei erwachsene Teenager eher eng – aber zumutbar. Gleiches gilt für den Kofferraum. Nicht üppig, aber ausreichend.

Beim Fahren merken wir schnell, derart dynamisch wie es die sportliche Optik suggeriert, sind wir mit dem 204 PS starken 2,1-Liter-Diesel nicht unterwegs. Immerhin muss er ein über 1,7 Tonnen wiegendes Fahrzeug anschieben – und in unserem Fall auch noch vollbeladen. Gut, verfügt der Vierzylinderdiesel wenigstens schon früh (ab 1600/min) über satte 500 Nm Drehmoment, die er über eine 7-Gang-Automatik an alle vier Räder verteilt.

Unser erster Eindruck: Ein hübsches und komfortables Transportfahrzeug, das uns dank vieler angenehmer (aber meist auch aufpreispflichtiger) Optionen unsere erste Reise nett versüsste. Gespannt sind wir, ob wir den Verbrauch mit zunehmender Testdauer noch etwas nach unten bringen – und wie sich all die vielen technischen Helferlein auf Dauer bewähren werden.

Publiziert am 17.05.2015 | Aktualisiert am 16.05.2015

Mercedes C 250 d 4Matic T

Antrieb: 2,1-Liter-R4-Turbodiesel, 204 PS, 500 Nm ab 1600/min, 7-Gang-DKG-Automat, 4x4.
Fahrleistungen: 0-100 km/h 7,2 s, Spitze 235 km/h.
Masse: Länge/Breite/Höhe = 4,61/1,81/1,47 m, Gewicht 1710 kg, Laderaum 490 bis 1510 Liter
Umwelt: Werks-/Testverbrauch: 5,2/7,1 l/100 km = 137/187 g/km CO2, Energieeffizienz C.
Listenpreis: bei Testbeginn ab 61'900 Franken (Testwagen inkl. Optionen 94'602 Franken).

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4 Kommentare
  • Stefano  Molnar aus Zürich
    17.05.2015
    Es kostet fast 100`000 CHF ein 2.1Liter Kombi und mit engen Sitzplätzen und mit 490L Kofferraum. Dann kaufe ich lieber ein Jappaner für 33`000 CHF mit gleichen Platzangebot
  • Rudolf  Locher , via Facebook 17.05.2015
    ist bei Mercedes das Japanische Fieber ausgebrochen
    alle zwei Monate ein anderes Modell du die Ersatzteilversorgung wird immer schlimmer
    • Eddy  Guest , via Facebook 17.05.2015
      Lieber rudolf.
      1. Mercedes geht mit dem markt, und der ist schnell. Ja, zu schnell für manche eidgenossen.
      2. um welches ersatzteil geht es? Fahren sie überhaupt mercedes..?
  • Jean-Philippe  Ducrey 17.05.2015
    Erinnere mich an unseren ersten C-Klasse Mercedes Kombi, C-220 in der Firma 1995: Preis 39000 CHF inkl. Leder, Radio/CD, Klima, Schiebedach, elektrischen Fensterhebern und Gratis-Service. Minus Flottenrabatt etc. kam er auf Netto knapp 31000 CHF.
    Und heute kostet so ein Fahrzeug fast das Doppelte?
    Unser Wagen fährt übrigens heute noch: Mit bald 700000km auf dem Tacho hat er eben die MFK geschafft....