Aufgefrischter Fiat 500 im Test Bleibt alles anders

Auch Charmebolzen sind nicht gegen Fältchen gefeit – aber wahre Schönheit entstellt nichts. Also liftet Fiat den 500 nur behutsam, was Vorteile bringt, aber auch Nachteile wahrt.

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Für einmal dürfen wir uns selbst zitieren. «Der wird weggehen wie warme Weggli!», hatte BLICK vor acht Jahren zum damals neuen Fiat 500 prognostiziert. Seither stempelten über 1,5 Millionen Stück den – mit 500L (Van) und 500X (SUV) zur Familie gewachsenen – «Cinquecento» zum Hit. Kein Wunder, fällt die Frischhaltekur ganz vorsichtig aus.

Neu gibts den «Cinquecento» vorn mit einem zweiten Chrom-Schnauz. play
Neu gibts den «Cinquecento» vorn mit einem zweiten Chrom-Schnauz.

Macht nichts: Der (auch als Cabrio lieferbare) Retrozwerg bleibt süss wie Tiramisu. Tipp: Auf den zweiten Chrom-Schnauz vorne und Heckleuchten mit lackiertem Mittelfeld und im LED-Stil (aber ohne LED) achten. Innen gefallen uns das neue Handschuhfach (endlich mit Deckel) und das neue Infotainmentsystem. Schade: Die Sitze bleiben unbequem und der Tacho lausig ablesbar. Immerhin: Für 400 Franken gibts alternativ einen Digitaltacho.

Passt: Das überarbeitete Cockpit mit neuem Infotainmentsystem und Deckel fürs Handschuhfach. play
Passt: Das überarbeitete Cockpit mit neuem Infotainmentsystem und Deckel fürs Handschuhfach.

Am Start fällt der Zweizylinder erst mal ins Turboloch, knattert dann aber mit etwas Arbeit mit der (eher hakeligen) Schaltung drehfreudig durch die City – wendig wie ein Pizzabote, die Lenkung luftig wie Pizzateig. Fein: Stösse federt der 500 nun italienisch lässig weg.

Fazit: Man spürt Jahresringe. Aber Schönheit entstellt nichts. Und weil der Charmeur zu für die Lifestyle-Liga fairen Preisen anrollt, wird er weiter weggehen wie warme Weggli.

Publiziert am 18.12.2015 | Aktualisiert am 18.12.2015

Fiat 500 TwinAir «Lounge»

Antrieb 0.9-R2-Turbo, 105 PS, 145 Nm@2000/min, 6-Gang, Frontantrieb
Fahrwerte 0–100 km/h in 10,0 s, Spitze 188 km/h
Masse 1015 kg, Laderaum 185–500 Liter
Verbrauch Werk/Test 4,2/6,4 l/100 km, 99/149 g CO2/km, Energie A
Listenpreis ab 17'790 Franken (Basis 1.2 8V «Pop Star», 69 PS, ab 14'090 Fr.)

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5 Kommentare
  • Arthur  Nix 18.12.2015
    Wir haben seit 2011 einen roten 500er, 1,2 mit etwa 70PS und sind sehr zufrieden mit unserem "Äffli".
    Allerdings gibt es auch Verbesserungswürdiges. So dürften die hinteren Innenverkleidungen der Lautsprecher solider sein. Das wirklich super klingende Soundsystem bringt die nämlich derart zum Klappern und Vibrieren, dass hier unbedingt was geschehen müsste.
    Vielleicht wurde das beim Neuen ja schon erledigt.
    Jedenfalls wird uns überall mit Sympathie begegnet. Ein Gute Laune Auto für die Stadt.
    • Hugo  Ehrismann 18.12.2015
      Es happert bei Fiat immer noch an der gleichen Stelle wie schon früher - die Verarbeitungsqualität lässt leider immer noch einiges zu wünschen übrig . Für das Geld das ich für einen Fiat ausgeben müsste bekomme ich etwas besseres . Dafür haben die Italiener eine sehr gute Küche und tolle Bräute - das ist doch auch etwas wert .
  • Adrian  Menti 18.12.2015
    Wer fährt denn heute noch FIAT? Sogar die Italiener kaufen meistens etwas Anderes.
  • Hermann  Kuch aus Uznach
    18.12.2015
    Vor 30/40 Jahren habe ich die Strassen voller Fiat gesehen. Die südländischen Gastarbeiter, die dann später auch sesshaft geworden sind haben meistens Fiat gefahren.
    Ein bisschen Heimweh darf sein...
    Heute sehe ich nicht jeden Tag einen Fiat und wenn, dann einen 500er oder einen der hässlichen Combis. War ist nur aus dieser einst tollen Firma geworden?!
    • Michel  Del Tetto aus biel
      18.12.2015
      Fiat hat in der Zwischenzeit Crysler übernommen. Dazu gehört u.a. Jeep. Jede Automarke hat sich in der Zwischenzeit veränder müssen, da sie sonst nicht mehr überleben könnte. Gewisse Marken haben es auch anders versucht, siehe VW. Ich weiss aber auch nicht wie es die Schweizer-Autos gelöst haben.