Alfa Romeo Giulia im Test Endlich zurück!

Mit der neuen Giulia bietet Alfa Romeo in der sportlichen Mittelklasse eine attraktive Alternative.

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Das hat sich Alfa selbst eingebrockt: Dank früheren Stil-Ikonen wie der ersten Giulietta, dem Montreal oder später dem 8C steht bei einem Neuling aus Turin die Optik immer etwas mehr im Fokus als bei der Konkurrenz.

Gross waren daher die Erwartungen an die neue Giulia. Und diese vermag die italienische Limousine aus unserer Sicht zu erfüllen – bietet sie doch genau jenen Mix aus Sportlichkeit und Eleganz, den es für die Eroberung der Mittelklasse bedarf.

Typisch Alfa

Im Cockpit wartet die Giulia mit klassischen Rundinstrumenten, logischem Multimediasystem, nicht zu vielen Knöpfen und hie und da einem stylischen Alu-Dekor auf. Für die etwas lasch anmutende Verarbeitung der Drehregler und Knöpfe in der Mittelkonsole und im Lenkrad gibts ebenso Abstriche wie für den eher knapp bemessenen Platz im Fond.

Typisch Alfa: Nicht für jedermann geeignet sind die schicken Ledersitze, sitzt man doch eher «auf» statt «in» diesen. Ansonsten kann das Interieur durchaus überzeugen.

Alfa Romeo Giulia play
Die Giulia macht während dem zweiwöchigen BLICK-Test eine «Bella Figura». Martin A. Bartholdi

Der von uns gefahrene 2,2-Liter-Vierzylinder-Diesel (180 PS/450 Nm) wirkt kernig und durchzugsstark. Wieder typisch Alfa: Mit Heckantrieb und der knackigen 8-Gang-Automatik kommt viel Fahrfreude auf.

Das komfortable Fahrwerk wird im «Dynamic»-Modus deutlich straffer. Mit der idealen Gewichtsverteilung von 50:50 und der äusserst präzisen und direkten Lenkung wünscht man sich insgeheim selbst auf der Autobahn die eine oder andere Kurve.

Fazit

Nach langer Durststrecke präsentiert Alfa Romeo mit der Giulia endlich wieder einen gelungenen Wurf, mit dem die Italiener künftig erfolgreich in der Mittelklasse räubern dürften.

Publiziert am 24.09.2016 | Aktualisiert am 27.09.2016
Technische Daten

Alfa Romeo Giulia «Super» 2.2 Diesel

Motor: 2.2-R4-Diesel, 180 PS, 450 Nm@1750/min, 8-Gang-Automatik, Heckantrieb
Fahrleistungen: 0-100 km/h 6,8 s, Spitze 230 km/h
Masse: L/B/H 4,64/1,86/1,44 m, 1520 kg, Laderaum 480 l
Verbrauch: Werk/Test 4,2/6,9 l/100 km, 109/182 g CO2/km, Energieeffizienz A
Preis: Ab 47'350 Franken (Basis: 2.2 Diesel, 150 PS, ab 41'550 Fr.)

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6 Kommentare
  • Gabor  Posch 24.09.2016
    Ich seh aussen jede Menge BMW, ausser von vorne, da ist es eindeutig ein Alfa. Schade. Schade finde ich auch die "Bocksitze" und die lasche Verarbeitung. Bei einem Fahrzeug ab nur noch Sibenevierzgidrü doch kein speziell gutes Zeugnis. Warum das?
  • Daniel  Evans 24.09.2016
    Hübsch, preislich interesant und qualitativ locker jedem Deutschen Wagen überlegen... Ok. Das ist zugegebenermassen nicht schwierig schneiden die ja mit Abstand am schlechtesten ab.
    Wenn kein Geld für einen Jaguar da ist, wieso nicht?
  • Peter  Stierli aus Geroldswil
    24.09.2016
    Mal ehrliche bitte, dieses Fahrzeug hat nichts mit einem Alfa Romeo zu tun.
  • Hans  Wüthrich aus Bern
    24.09.2016
    Irgendwie ein bisschen BMWAUDIVWMERZ - aber viel Spass bei den Pannen - da wird er sicher noch ganz Italiener sein.
  • Jean Pierre  Stocker 24.09.2016
    Endlich wieder ein richtiger Alfa, der auch motormässig diesen Namen verdient. Dass das Design nicht neu erfunden werden konnte ist logisch. Die Aerodynamik lässt sich nicht überlisten, deshalb ähneln sich die Autos heute auch sehr. Trotzdem ist Alfa ein schöner Wurf gelungen.