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Anfang 2011 rollt der Fisker Karma auf Europas Strassen an den Start. Die Emil-Frey-Gruppe hat sich den Import des viertürigen, 403 PS starken Hybridsportlers mit zwei Elektromotoren und Benziner- Unterstützung gesichert – exklusiv für die Schweiz, Deutschland, Frankreich, Tschechien, Ungarn und Polen.
Doch anders als mancher schnell entschlossene US-Händler gab Walter Frey seine Zusage erst nach eingehender Prüfung. Bernhard Koehler, Fisker-Geschäftsführer und Cheftechniker: «Wir waren in der Tat überrascht, wie akribisch die Frey-Gruppe den Karma unter die Lupe nahm, bevor sie uns den Zuschlag gab.»
Erste Kontakte gab es Mitte letzten Jahres. Als Nächstes entsandte Walter Frey eine Delegation zum Fisker-Firmensitz ins kalifornische Irvine, um den Betrieb auf Herz und Nieren zu überprüfen. «Doch das war Frey nicht genug – er wollte zusätzlich noch eine Testfahrt auf Schweizer Strassen», erzählt Koehler.
Die Abnahmefahrt des in Finnland gebauten Viersitzers, der auf 100 Kilometern nur 3,5 Liter verbrauchen soll, fand im Oktober statt: «Wir fuhren rund 40 Kilometer. Ich am Steuer, Walter Frey auf dem Beifahrersitz. Danach war er endgültig überzeugt.»
Inzwischen hat Hans-Peter Plüss, Projektleiter des Fisker-Imports, schon kräftig losgelegt: «Ab 2011 liefern wir die ersten Fahrzeuge aus – über 30 Stück sind in der Schweiz bereits verkauft.» Erhältlich ist der Plug-in-Hybrid mit reichlich Grundausstattung und Solardach in der Schweiz ab 130000 Franken.