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Da schwimmt einer kräftig gegen den Strom. «Wir glauben für die Zukunft nicht an Autos ohne Abgasgeräusche, an den lautlosen Elektroantrieb», sagt Seita Kanai. Der 58-Jährige ist Chef der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des japanischen Autoherstellers Mazda und glaubt fest an den Erfolg des Wankelmotors mit Wasserstoffantrieb. Kanai und sein Team untermauern sein Statement gegen den Elektromobil-Trend mit einer Präsentation von Eigenentwicklungen im europäischen Mazda-Forschungszentrum in Oberursel bei Frankfurt.
Tests mit Wasserstoff
Erste Etappenziele auf ihrem Weg zum umweltfreundlichen Auto haben die Mazda-Entwickler bereits erreicht. So fahren Test-Fahrzeuge mit Wasserstoff-Wankelmotor bereits durch Japan und Norwegen.
Aber auch bei den aktuell erhältlichen Autos gibt es Fortschritte: Die neuen Modelle sind deutlich leichter als ihre Vorgänger. Beim Mazda2 wurden beispielsweise 100 Kilo eingespart. Ein sparsamer und kräftiger 2,2-l-Dieselmotor steht in den Startlöchern. Und die neue Start-Stopp-Automatik funktioniert gut und schnell – im Gegensatz zur Konkurrenz sogar bei Autos mit Automatikgetriebe.