TCS-Ratgeber 2015 PW oder Nutzfahrzeug?

Francesco Greco (30) ist Experte Produkte-Test beim TCS – mit 1,5 Mio. Mitgliedern die grösste Mobilitätsorganisation der Schweiz. Für den BLICK klärt er Fragen rund ums Autofahren.

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Wieso werden manche Geländewagen (etwa Land Rover Defender oder VW Amarok) als Nutzfahrzeug zugelassen? Hat das Vor- und Nachteile? Kann auch ich meinen PW so immatrikulieren? Silvio Heeb, per Mail

Die Unterscheidung PW oder Nutzfahrzeuge ist manchmal schwierig. Grundsätzlich gelten Motorwagen zum Personen- oder Sachentransport als Transportmotorwagen. Gemäss Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge sind «Personenwagen» leichte Motorwagen zum Personentransport mit höchstens neun Sitzplätzen samt Fahrer (Klasse M1 bis 3,5 Tonnen). «Lieferwagen» dagegen sind leichte Motorwagen zum Sachentransport (Klasse N1 bis 3,50 Tonnen). Tatsächlich gilt der VW Amarok als Lieferwagen, da er mit seiner Ladebrücke für Sachentransport geeignet ist. Der Defender ist je nach Typengenehmigung als Personenwagen oder als Lieferwagen zugelassen. Nachträgliche Fahrzeugartänderungen sind zwar möglich, es gelten aber unterschiedliche gesetzliche Anforderungen. Vor- bzw. Nachteile hängen vom Kanton ab: Die Motorfahrzeugsteuern können je nach Kanton günstiger oder teurerer werden. Wichtig: Ob und wie sich die Fahrzeugart ändern lässt, sollte beim zuständigen Strassenverkehrsamt vorher abgeklärt werden. Eine Liste aller Lieferwagen ist verfügbar unter: http://www.eurotaxglass.ch/SP/index.html

Publiziert am 10.08.2015 | Aktualisiert am 09.08.2015

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Dann richten Sie diese an: Redaktion BLICK, Stichwort «AutoBlick», Postfach 8099 Zürich oder per Email an auto@blick.ch.

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8 Kommentare
  • Urs  Hagen , via Facebook 10.08.2015
    Nun wir lösen unser Fahrzeug in Kürze in Deutschland ein, wenn es dort als Nutzfahrzeug gilt wie in der Schweiz zahlen wir viel weniger. In der Schweiz zockt der Staat mit Vorliebe den Berufsverkehr ab weil indirekt das Volk diese Mehrkosten zahlt. Man kann über die EU schimpfen und die negativen Aspekte hervor holen, aber was teilweise in der Schweiz von unseren Behörden geboten wird ist unter aller Sau und entspricht auch nicht einer direkten Demokratie.
  • Urs  Hagen , via Facebook 10.08.2015
    Wir haben einen Mazda Pickup, der wird als Nutzfahrzeug zugelassen und per Gewicht versteuert, kostet mehr als ein 2,5l Personenwagen. Das Strassenverkehrsamt lehnte es ab ihn als Personenwagen zuzulassen trotzdem der 5-Plätzer nur eine kurze Ladefläche hat. Es lohnt sich nicht mit den sturen Köpfen zu diskutieren weil wohl die Typenprüfung nur das 2-Plätzermodel berücksichtigt.
  • Emre  Yilmaz 10.08.2015
    Fahre ein älteres hubraumstarkes kombi. In ZH kostet die abgabe 1260 chf, in aargau 560 fr. Hatte es früher in ZH eingelöst gehabt.nun bin ich auf den geschmack gekommen und habe den standort als AG abgegeben und bezahle deutlich weniger. Tja liebe kanton ZH , ich lasse mich nicht noch mehr abzocken. Das ganze ist seit 2 jahren seit der abstimmung in ZH teurer geworden. Tipp; löst die grossenfahrzeuge in AG ein. Mit der AG nummer beanspruche ich schön die ZH strassen.
    • Mäsi  Arnet 10.08.2015
      Da bezahle ich lieber mehr, als mit einer AG-Nummer zu fahren.
  • Pietro  Secreto aus Kölliken
    10.08.2015
    So sind halt Experten! Als ich das STvA Aargau fragte, ob Deutsche Zertifikate für BBS Felgen für meinen BMW M3 akzeptiert wurde, bekam ich ein haufen Formulare zugeschickt u.A. Anmeldeformular für vorführen statt ein klares JA/NEIN
  • Robert  Brunner 10.08.2015
    guten Tag
    ich würde mir wünschen das der TCS mal dafür sorgt dass das einlösen von Fahrzeugen in allen Kantonen gleich viel kostet den es kann ja nicht sein das mann im Kanton Zürich für ein Wohnmobil bis 3.5 t einen viel höheren Preis zahlt als im Aargau oder Turgau um es einzulösen .Den die von billig Kantonen fahren auch auf Zürcher Strassen ,also warum ist es im Kanton Zürich teurer.
    wünsche noch schönen Tag
    Blickleser
    • steff  walther 10.08.2015
      @Brunner. Und wenn wir schon dabei sind Herr Brunner. Dann auch gleich die Löhne, Miete, Versicherungen, Krankenkassen, Schulkosten und, und, und anpassen. Alles andere ist billige Polemik oder eben Kantönligeist! Doch in einem haben Sie recht - und ich ginge sogar noch weiter. Warum 26 Kantone wo es doch in einem 1 viel einfacher wäre. Dieser logischerweise Zürich heissen und die Autonummer SZ für Stadt Zürich wäre!