Elektroautos punkten beim CO2-Ausstoss, schwächeln aber bei der Reichweite. Dies das Resultat eines TCS-Vergleichs.
Wie effizient sind Elektroautos wirklich? Der TCS untersuchte diese Frage zusammen mit der Technischen Universität Wien auf dem Prüfstand. Dazu mussten vier E-Mobile (Mitsubishi i-MiEV, Mercedes A-Klasse E-Cell, Smart Fortwo Electric Drive, Nissan Leaf) gegen einen sparsamen Diesel antreten (VW Polo Blue Motion 1.2 TDI).
Simuliert wurden unterschiedliche Fahrsituationen – von konstanter Autobahnfahrt bis Stop&Go in der Stadt. Das Fazit: Beim Fahrzyklus kamen die Elektromobile im Schnitt auf einen CO2-Ausstoss von 8 g/km. Berechnet mit dem Schweizer Strommix und «Tank-to-Wheel» (also ohne Batterieproduktion, Recyling usw.). Mit EU-Strommix wären es 71 g/km. Der Diesel-Polo dagegen stiess unter denselben Bedingungen auch nur 102 g/km CO2 aus.
Das Problem im Alltag ist aber die Reichweite. Wird z.B. bei einer Aussentemperatur von 30 Grad auf 20 Grad gekühlt, schrumpft die Reichweite um 15 %, egal bei welcher Antriebsart.
Das ist beim Polo mit bis zu 1000 Kilometern Reichweite pro Tankfüllung weniger schlimm also bei den E-Mobilen mit Reichweiten von nur 100 bis 170 km. Dazu kommt, dass sich bei den Elektroautos auch beim Heizen die Akkuleistung um bis zu 15 % verringert, während der Diesel mit seiner Abwärme heizen kann.
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