Zehn Hersteller fehlen in Paris Sinkendes Interesse an Autoshows

Das muss den Messeorganisatoren zu denken geben: In Paris verzichten gleich zehn etablierte Hersteller auf eine Teilnahme.

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?

Top 3

1 Mercedes: Scheinwerfer wird zum Beamer Film ab!
2 Auto-Gadgets Lamborghini-Auspuff als Soundanlage
3 Ford Mustang aus fast 200'000 Lego-Steinchen Klotzen mit Klötzchen

News & Trends

teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden

Verlieren Automessen wie der Genfer Autosalon oder der übermorgen fürs Publikum startende Pariser Autosalon an Bedeutung? Jedenfalls sparen sich heuer gleich zehn Hersteller die hohen Standgebühren in Paris.

Für die Messe-Organisatoren besonders schmerzhaft dürfte dabei die Absenz der publikumswirksamen Luxusmarken wie Aston Martin, Bentley, Bugatti, Cadillac, Lamborghini, McLaren und Rolls-Royce sein.

Internet statt Halle

Waren bislang Automessen für viele Besucher die einzige Möglichkeit, Autos verschiedener Marken an einem Ort aus der Nähe zu betrachten, scheinen nun das Internet und die Social-Media-Plattformen der traditionellen Ausstellungsform das Wasser abzugraben.

Eine Volvo-Armada, aufgereiht bei der Hardbrücke: Der schwedische Autobauer enthüllte vor Kurzem in Zürich den V90 Cross Country – und verzichtet nun auf eine Ausstellung in Paris. play
Eine Volvo-Armada, aufgereiht bei der Hardbrücke: Der schwedische Autobauer enthüllte vor Kurzem in Zürich den V90 Cross Country – und verzichtet nun auf eine Ausstellung in Paris. Werk

So verzichten neben den Luxusbrands auch Volumenhersteller wie Ford, Mazda oder Volvo auf einen Auftritt in Paris.

Volvo hat schon seit längerem entschieden, nur noch an einer Autoshow pro Kontinent präsent zu sein – und heuer fiel in Europa die Wahl auf den Genfer Salon.

Für Ford tritt Frankreichs ehemalige «First Lady» Carla Bruni in TV- und Social-Media-Kampagnen (und nicht am Pariser Autosalon) als Fussballtrainerin auf. play
Für Ford tritt Frankreichs ehemalige «First Lady» Carla Bruni in TV- und Social-Media-Kampagnen (und nicht am Pariser Autosalon) als Fussballtrainerin auf. Werk

Mazda begründet sein Fehlen in Paris mit fehlenden Neuheiten. Ford und Cadillac investieren ihr Geld dagegen lieber anderweitig: So bewirbt Cadillac seine Neuheiten wie den XT5 und den CT6 in den einzelnen Ländern direkt.

Und Ford macht eigene Events in einzelnen französischen Städten und fuhr bereits letztes Jahr eine grosse Werbekampagne mit der Sängerin Carla Bruni in Frankreich.

Publiziert am 28.09.2016 | Aktualisiert am 28.09.2016
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden
autoscout24.ch