Wasserstoff-Renner GreenGT H2 Rennsport mit Wasserdampf und 544 PS

Formel-1-Pilot Olivier Panis drehte die ersten Runden in einem Wasserstoff-Rennwagen. Ist der GreenGT die Zukunft des Rennsports?

Wasserstoff-Rennwagen GreenGT H2
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Er sieht aus wie ein Vision-Prototyp für das PlayStation-Spiel Gran Turismo. Doch der GreenGT H2 ist ein echter Rennwagen, der bereits auf dem französischen Paul Ricard Circuit bei Le Castellet seine ersten Runden gedreht hat. Am Steuer der ehemalige Formel-1-Pilot Olivier Panis.

Das futuristische Design passt zum zukunftsweisenden Antrieb. Der GreenGT H2 ist der erste Prototyp eines Wasserstoff-Rennwagens. Er verfügt über zwei Elektromotoren mit 400 kW (ca. 544 PS) und 4000 Nm. Der 1,2 Tonnen schwere Öko-Bolide besitzt ein Kohlefaser-Chassis und erreicht 300 km/h Spitze.

Die Firma GreenGT von Jean-François Weber mit Sitz in Lausanne VD hat den Wasserstoff-Rennwagen entwickelt. Es begann im Jahr 2008 mit Elektro-Prototypen. Mit der Wasserstoff-Lösung sollte die Reichweite verlängert werden. Die Brennstoffzellen mussten für den Einsatz im Rennwagen allerdings kompakter werden. Der GreenGT H2 verfügt nun über zwei 160 Liter Tanks. Diese fassen acht Kilogramm Wasserstoff, was für 40 Minuten Fahrt reicht.

Der Antriebsstrang des GreenGT H2 soll auch in Strassenfahrzeugen mit viel Leistung eingesetzt werden können; selbst in Lastwagen. Die Firma hat bereits früher Antriebsstränge für Höchstleistungautos entwickelt. Einer kommt beispielsweise in der Elektro-Studie Citroën Survolt aus dem Jahr 2010 zum Einsatz.

Publiziert am 07.08.2015 | Aktualisiert am 07.08.2015
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Diese Brennstoffzelle produziert im GreenGT H2 aus Wasserstoff Strom, um die beiden Elektromotoren zu betreiben. play
Diese Brennstoffzelle produziert im GreenGT H2 aus Wasserstoff Strom, um die beiden Elektromotoren zu betreiben.
autoscout24.ch

2 Kommentare
  • Walter  Nef aus Niederweningen
    08.08.2015
    Ich verstehe nicht warum Frau Merkel als Physikerin nicht den Strom aus der Nordsee zur Herstellung von Wasserstoff benutzt statt teure Stromleitungen in den Süden mit hohen Verlusten von 30 Prozent zu transportieren.
    Die Zero Emissionsmotoren gibt es schon seit 30 Jahren d.h. der Kolbenmotor braucht nur wenige Abänderungen.
    Dieser Plan würde den Namen Energiewende auch verdienen.
  • Felix  Egolf aus CHAM
    07.08.2015
    Möglicherweise ein vielversprechender Anfang, der Film allerdings ist wenig aussagekräftig.