VW-Rückrufaktion Nach einer Stunde skandalfrei

VW präsentiert erste technische Lösungen für seine Skandal-Diesel: So soll ein schlichtes Kunststoffrohr und ein Software-Update den EA189-Motor sauberer machen.

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Ein schlichtes Kunststoffrohr für umgerechnet rund 12 Franken soll den Skandal-Diesel EA189 wieder sauber machen. Zu schön, um wahr zu sein? Nein! Genau diese Lösung stellte VW für die rund 3 Millionen betroffenen 1,6-Liter-Motoren vor. Der sogenannte Strömungstransformator soll den Luftstrom nach dem Luftfilter beruhigen und so den Verbrennungsvorgang verbessern. Zudem werde noch ein Software-Update an den Motoren durchgeführt. Die Massnahme soll alles in allem weniger als eine Stunde in Anspruch nehmen.

Hier kommt der so genannte Strömungstransformator zum Einsatz. play
Hier kommt der so genannte Strömungstransformator zum Einsatz.

Bei den 5,2 Millionen betroffenen 2-Liter-Dieselaggregaten soll ein Software-Update genügen, was rund 30 Minuten dauert. Ziel dieser vom deutschen Kraftfahrtbundesamt KBA akzeptierten Massnahmen für die betroffenen EU-28-Märkte (dazu zählt auch die Schweiz) sei, die gültigen Emissionsziele zu erreichen, ohne dabei Leistung, Verbrauch und Fahrleistungen zu beeinflussen. Ob die Ziele erreicht werden, kann VW zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht final bestätigen. Ab Januar 2016 sollen die ersten Fahrzeuge auch in der Schweiz in die Werkstätten gerufen werden. Für die 300'000 Dreizylinder-EA189 mit 1,2 Litern will VW Ende des Monats Lösungen präsentieren.

Publiziert am 26.11.2015 | Aktualisiert am 26.11.2015
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autoscout24.ch

8 Kommentare
  • Horst  Schlemmer aus Einsiedeln
    27.11.2015
    Wenn ich hier immer lese wie viele auto und motorexperten die schweiz hat, wundere ich mich, dass wir nicht selber autos bauen.... Aber es macht scheinbar genauso viel spass mit mist nach ennet der grenze zu werfen nur dadurch entstehen keine arbeitsplätze... so viele schlaumeier in der schweiz... peinlich.
  • markus  meier aus bertschikon
    27.11.2015
    Haha, zuerst werden Millionen investiert um eine Vorsprung durch Technik?!?! Schummel Software zu entwickeln und nun löst das Problem ein 12 Euro Teil? Merkt Ihr etwas? Entweder Ist VW zu blöd oder die Schummelei geht weiter! Zu bemerken ist zudem, dass VW es durch gezieltes Marketing immer wieder verstanden hat von den Problemen abzulenken.gezieltes Marketing immer verstanden hat von den Problemen abzulenken.
  • Urs  Hagen , via Facebook 27.11.2015
    Könnte man dann nicht aus meiner Euro 2 Schleuder ein Euro 4 Model machen? Wie der Zauberer der Löffel verbiegt.
  • Peter  Müller 27.11.2015
    Es werden mehr Stickoxide produziert wenn die Temperatur in den Zylindern hoch ist und zusätzlich sehr viel Luft vorhanden. Mit dem Kunststoffrohr reduziert man einfach die Luftzufuhr zu dem Motor, damit hat man einfach aus der Software Lösung für den Prüfstand eine fixe Hardware Lösung gebaut. Eigentlich eine geniale Idee man muss nur noch die Schaltzeitpunkte vom Getriebe verschieben und der Kunde bemerkt keinen unterschied durch den Fix.
  • Hans  Blattmann 27.11.2015
    Ich finde es bedauerlich, wie immer wieder vom eigentlichen Skandal abgelenkt wird. Die Mehrabgase an sich ist ja wirklich nicht das Riesen Thema. Da sind andere Hersteller sicher nicht zwingend besser. Das Thema ist der super dreiste Bschiss mit der Software und da muss zwingend ein Example statuiert werden. Da wurden Behörden, Kunden sowie eigene Mitarbeiter für blöd verkauft!