Weltpremiere Tesla Model X Viel Lärm um wenig

Tesla wächst aus den Kinderschuhen. Nach dem ausgelaufenen Tesla Roadster und der eleganten Limousine Model S präsentiert Selfmade-Man Elon Musk seinen Jüngern den nächsten Streich: einen Crossover namens Model X.

  • Publiziert: 10.02.2012
  • Von Stefan Grundhoff

 „Nichts ist unmöglich“, leitet der charismatische Tesla-Chef Elon Musk ein, „unsere Autos müssen besser sein, als die mit Verbrennungsmotoren. Sonst werden wir keinen Erfolg haben. Unser neues Model X ist so dynamisch wie ein Sportwagen, so geräumig wie ein Van und so alltagstauglich wie ein SUV.“ Ohne einen Crossover geht heutzutage gar nichts mehr. Kein Wunder, dass Tesla nach dem Auslaufen des Roadsters zunächst eine sportliche Luxuslimousine und jetzt einen Crossover präsentiert.

Technisch ist das Model X weitgehend mit dem Model S verwandt, der in drei verschiedenen Leistungs- und Reichweitenstufen zwischen 40 und 85 kwh zu bekommen ist. Mit ihm teilt er sich die  Plattform mit den Batterien im doppelten Fahrzeugboden und den Elektromotor an der Hinterachse. Im Gegensatz zum Model S verfügt der X über einen zusätzlichen Elektromotor vorn, was ihn zum Allradler erhebt. Optisch präsentiert sich das neue X in der Tesla-Modellpalette jedoch bei weiten nicht derart sehenswert wie das Model S. Optisches wie technisches Highlight sind die Fondflügeltüren, durch die sich die hinteren beiden Sitzreihen einfach erreichen lassen. Doch bei aller Praktikabilität ist das Außendesign des Hecks auf der Strecke geblieben.

Deutlich sehenswerter als das klobige Hinterteil zeigt sich der Innenraum mit sieben Sitzplätzen, den weit nach oben aufschwingenden Fondtüren und vielen pfiffigen Ideen im Innern. Besonders eindrucksvoll sind der komplett animierte LCD-Instrumententräger und die Mittelkonsole mit einem 17 Zoll großen Bildschirm, über den sich alle Ausstattungsdetails bedienen lassen.

Im Gegensatz zur Konkurrenz wird das Tesla Model X allein mit elektrischer Energie angetrieben. Die Reichweite dürfte Dank ähnlicher Modultechnik wie beim Model S bei maximal 450 bis 480 Kilometern liegen. „Die Produktion des neuen Modells wird Ende 2013 starten“, erläutert Elon Musk, „Anfang 2014 werden die ersten Modelle dann ausgeliefert. Wie beim Model S kann man sein Fahrzeug jederzeit reservieren – wer will, noch heute Abend.“ Bei 5.000 Dollar Anzahlung geht es hier los. Der Basispreis des Tesla Model S liegt zwischen 58.000 und gut 90.000 Dollar. Der Allradl-Crossover dürfte knapp darüber liegen.

autoscout24.ch

Kommentare (1)

  • Stefan  F , neuenhof
    Was soll eigentlich dieser Titel des Artikels? Dies ist wohl eine der revolutionaersten Produktankuendigungen der letzten Jahre. Es scheint so, dass den Blick-Reportern CO2 Ausstoss und unser Klimawandel nicht wirklich am Herzen liegen, sonnst wuerden Sie die Bedeutung dieses Produktes und den Erfidergeist von Elon Musk zu schaetzen wissen. Im weiteren wurde ziemlich stuemperhaft ueber das Produkt regerchiert Liegt wohl an den mangelden Englischkenntnissen des Reporters.
    • 11.02.2012
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