TCS- und bfu-Test deckt auf: So gut sind Head-up-Displays

Unaufmerksamkeit am Steuer gehört zu den häufigsten Unfallursachen. Head-up-Displays versprechen Infos ohne Ablenkung. Der TCS und die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) haben sieben solcher Systeme getestet und verglichen.

Head-up-Displays (HUDs) blenden wichtige Infos direkt ins Sichtfeld des Fahrers. play

Head-up-Displays (HUDs) blenden wichtige Infos direkt ins Sichtfeld des Fahrers.

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Neben Assistenzsystemen helfen auch Head-up-Displays (HUD), die Aufmerksamkeit während der Fahrt nicht unnötig vom Strassenverkehr abzulenken. Denn bei HUDs werden die wichtigsten Infos ins Sichtfeld des Fahrers eingeblendet – entweder direkt mittels Projektion auf die Frontscheibe oder indirekt über eine zusätzliche Scheibe oder Fläche. Der TCS hat gemeinsam mit der bfu fünf solcher serienmässig verbauter Systeme sowie zwei Nachrüst-Systeme einem Praxistest unterzogen.

Das Head-up-Display der Mercedes C-Klasse schnitt im Test am besten ab. play
Das Head-up-Display der Mercedes C-Klasse schnitt im Test am besten ab.

Bei den serienmässig verbauten Systemen sind die Resultate zwar unterschiedlich ausgefallen, dennoch sind vier der fünf Testprodukte mindestens «empfehlenswert». Am besten schnitt das mindestens 1520 Franken teure HUD der Mercedes C-Klasse ab, das Tempo, Navihinweise, Verkehrszeichen und Tempo direkt auf die Frontscheibe projiziert. Fast gleich auf im Test ist das mindestens 1500 Franken teure HUD des Volvo XC90, das gegenüber dem Mercedes zwar noch Telefon/Entertainment- sowie Fahrassistenz-Infos einblenden kann, aber von der Handhabung her nicht so viele Punkte erhielt. Ebenfalls empfehlenswert sind die indirekten Systeme von Mini und Mazda.

Unter anderem die vielen Spiegelungen und die kleinen Zeichen störten die Tester am HUD des Jaguar XE. play
Unter anderem die vielen Spiegelungen und die kleinen Zeichen störten die Tester am HUD des Jaguar XE.

Nur als bedingt empfehlenswert wurde das HUD des Jaguar XE beurteilt. Im Test wurden vor allem die vielen Spiegelungen und die kleinen Zeichen bemängelt. Noch weniger überzeugen konnten die Nachrüst-Systeme. Unter dem Strich bleibt die Erkenntnis: Gute HUDs können die Sicherheit erhöhen, ungenügende HUDs bergen aber gar zusätzliche Risiken.

Die ausführlichen Testresultate gibts hier.

Publiziert am 22.11.2015 | Aktualisiert am 22.11.2015
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autoscout24.ch

12 Kommentare
  • Ruedi  Voser 23.11.2015
    Ich liebe das Head up Display in meinem Auto und möchte es nicht mehr missen. Aber 1.520 Franken bei der MB C Klasse ist doch etwas übertrieben. So setzt sich diese Technologie noch lange nicht durch.
  • Tom  Kuhn 23.11.2015
    Oh Herr Kräuchiger. Hier geht es um ein Head-Up-Display.
    Aber Sie beweisen es, dass Sie zu den schlechten Autofahrer gehören.
    1929? Man sieht Sie haben keine Ahnung. Hatte in den 80-er einen Golf1 GTI. Kein ABS,kein ESP,keine Servolenkung. Ja, ich kann Auto fahren! Sogar weiss ich wenn ich rechts abbiegen muss, ohne dass mir das ein Hilfsmittel sagt. Gehören Sie zu denen die im Gotthardtunnel wenden wenn Ihnen Ihr Hilfsmittel sagt: "bitte wenden"!
  • Peter  Zuhause aus Reinach
    23.11.2015
    Wie reagiert diese überflüssige Spielerei auf einen Weitsichtiger, der erst ab einem Meter gut lesen kann? Oder soll bei jeder Einblendung die Brille gewechselt werden?
  • Tom  Kessler 23.11.2015
    Hier kommentieren offensichtlich wieder Leute, welche noch nie von einem Head-Up gehört haben, geschweige denn je eines getestet zu haben.
  • Hans-Ulrich  Höhener aus Rheineck
    23.11.2015
    mein Peugeot wirft die Geschwindigkeit, so wie die Tempomat Einstellung auf eine kleine automatisch ausfahrende Plastikscheibe vor der Frontscheibe,
    ich orientiere mich praktisch nie an den Rundinstrumenten