Porsche überrascht an der IAA Frankfurt mit dem Mission E Auf den Spuren von Tesla

Porsches Elektro-Studie Mission E will potenzielle Kunden mit 500 Kilometern elektrischer Reichweite, 600 PS und 15 Minuten Ladezeit locken.

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Porsche zeigt an der IAA einen echten Tesla-Jäger. Der strahlend weisse Mission E sieht aus wie der kleine Bruder des aktuellen Panamera. Das Gesicht erinnert mit seinen LED-Matrix-Scheinwerfern an den Porsche 918 Spyder. Bis zur Serienreife des Mission E dürften jedoch noch mindestens drei Jahre vergehen.

600 Elektro-PS (441 kW) sollen für grandiose Fahrleistungen sorgen, während 500 Kilometer elektrischer Reichweite und eine Ladezeit von 15 Minuten Alltagsnutzen auch für längere Strecken garantieren. Möglich macht dies eine Schnellladevorrichtung, die Dank 800 Volt Ladung die Batterie in kaum mehr als einer Viertelstunde an der Steckdose mit rund 80 Prozent der Akkuleistung versorgt. Im Normalmodus kommt die Studie induktiv über eine 400-Volt-Bodenplatte elektrisch wieder zu Kräften.

In knapp 3,5 Sekunden stürmt der Mission E auf Tempo 100, in unter zwölf Sekunden gehts auf Tempo 200. Eine Kamera im Innenspiegel erkennt den Fahrspass des Fahrers und gibt diesen als Emoticon im Cockpit wider, um wenn gewünscht mit Freunden via Social-Media-Kanäle geteilt zu werden. Weiter bietet das viertürige Coupé unter anderem vier Einzelsitze, ein innovatives Bedienkonzept mit Gesten- und Blickfunktionen sowie Allradantrieb und Vierradlenkung. Das soll auf einer imaginären Nordschleifenrunde eine Fahrzeit von unter acht Minuten ermöglichen.

Publiziert am 15.09.2015 | Aktualisiert am 15.09.2015
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autoscout24.ch

14 Kommentare
  • Ernst  Kipfer , via Facebook 15.09.2015
    800 Volt für den Hausgebrauch?
    Viel Spass, liebe Hausfrauen

    Vielleicht mrken es einige, wenn zwischen 100 und 150kw in 15 Minuten ins auto hüpfen sollen... nicht mal in der Industrie gibts solche Anschlüsse!

    High Society gepläkel halt...
  • Walter  Curtis 15.09.2015
    Porsche könnte das wahrscheinlich schon, wenn sie wollten. Aber höchstwahrscheinlich wieder wie bei den Benzinern, wo die meisten Modelle um mindestens Faktor 2 zu teuer sind.
  • Nic  Megert , via Facebook 15.09.2015
    Wärend Porsche grosse Töne spuckt, fährt der Tesla bereits seit 2012 real allen um die Ohren. Und 800V laden kann man weder Zuhause noch in einer Firma! Wo also soll man mit 800V laden können? Baut Porsche auch rasch und weltweit Ladestationen?
    Sind diese auch gratis? Und kosten wird er vermutlich über 200000.- also wieder viel Lärm um nichts. Denn er existiert ja nicht. Alle technischen Daten sind reine Behauptungen ohne jegliche Beweise. Aber im Gegensatz zum Audi ist er wenigsten schön.
    • Hans  Muster 16.09.2015
      Auch Tesla hat sich zum Ziel gesetzt, die Ladezeiten drastisch auf sogar unter 10 statt bisher 40 Minuten für 80 Prozent zu verkürzen. Den magischen Wert von 800V habe ich übrigens von Tesla-Leuten zum ersten Mal gehört und zwar bereits im 2013. Es gibt Testweise schon flüssigkeitsgekühlte Ladekabel an gewissen Superchargern im Einsatz und Tesla entwickelt auch an einem Roboter, der die dann eher dicken Ladekabel an die Teslas anflanschen wird. Porsche geht einfach nur in die gleiche Richtung.
  • M  Müller aus Zürich
    15.09.2015
    Ja liebe Porsche, als Studie gibt es dafür nicht viel Umsatz! Mit dem Panamera 4 welcher sich als erster ausgewachsener Porsche unter damals erstaunlichen 10 Liter fahren lies, wart ihr nicht schlecht. Doch jetzt hängt die Messlatte höher am Markt und nicht nur bei Studien!
  • rolf  sulzer 15.09.2015
    Seit rund 100 Jahren nicht mehr dagewesene, dass die europäische Automobilindustrie sich von einem Amerikanischen Autobauer hat inspirieren lassen müssen. Der stärkste TESLA bringt es aber mit 720 PS immer noch in nur 2.8 Sek.! bis auf 100 km/h
    • Hans  Muster 16.09.2015
      Die 2,8 Sekunden beim P90D im Ludicrous Mode beziehen sich auf die angelsächsische Referenz, nämlich die Beschleunigung von 0 auf 60mph!
    • Silvio  Hertli , via Facebook 16.09.2015
      Und während man ihn auflädt, fährt der Porsche 500km, wird aufgeladen und fährt nochmals 500km.

      Ach nein, für den Tesla gibts ja gratis Schnellladestationen - nur wo sind die?