Osterstau: So wird er nicht zum Gau

Verreist man mit dem Auto über die Ostertage, brauchts in der Regel viel Geduld und gute Nerven. Ausser man ist stolzer Besitzer eines Terrafugia Transition, Cadillac Carpool DeVille oder Fiat Panda 4x4 Bigfoot.

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Dem Stau entfliehen
Im Terrafugia Transition lässt sie jeder Stau kalt. Sie fahren mit dem Flugauto mit hochgefalteten Flügeln bis 100 km/h schnell ganz normal über die Landstrasse. Rechtzeitig vor dem Stau suchen sie sich eine mindestens 800 Meter lange Gerade als Startbahn, falten die Flügel aus, schalten die 104 PS Motorleistung von den vorderen Rädern auf den Propeller um – und schon gehts in die Luft. Dort beträgt die Reisegeschwindigkeit 185 km/h und die Reichweite 740 Kilometer. Bewegen darf man das rund 210'000 Franken teure Flugauto in Amerika nur mit einer Lizenz für Leichtflugzeuge und Auto-Fahrausweis. Und in der Schweiz wohl gar nicht.

Den Stau geniessen
Im Cadillac «Carpool» De Ville wird selbst der längste Osterstau zum Genuss. Denn die beiden Kanadier Phillip Weicker und Duncan Forster verwandelten während sechs Jahren Arbeit einen 1969er Cadillac DeVille in einen fahrenden Whirlpool. Selbst der Fahrer sitzt im sprudelnden Wasser. Der 375 PS starke 7,7-Liter-V8 treibt nicht nur das Auto, sondern auch die im Kofferraum untergebrachte Technik für die Düsen des Whirlpools und die Heizung des Wassers (angenehm bei den derzeit herrschenden Temperaturen) an. Leider ist der Jacuzzi-Caddy ein Einzelstück und nicht zu kaufen. Macht nichts: In der Schweiz wäre er sowieso nicht zugelassen.

Den Stau platt machen
Zugegeben, es ist nicht gerade die feine Art. Aber warum soll sich ein Fahrer des Fiat Panda 4x4 Bigfoot von etwas derart profanem wie einem Osterstau aufhalten lassen? Für ihn gibts doch keine Hindernisse. Schnee, Matsch oder eine stehende Wagenkolonne? Der fast vier Meter hohe und nur 3,80 Meter kurze Bigfoot-Panda walzt mit seinen riesigen Reifen (150 Zentimeter Durchmesser) alles platt. Der «Monster»-Panda wurde übrigens von Fiat als Einzelstück in nur zwei Wochen für einen Werbespot gebaut. Er basiert auf dem Chassis des Jeep CJ7. Vom US-Allradler stammen auch das Chassis, das an die Überdimensionen angepasste Fahrwerk und der spezielle Antriebsstrang.

Publiziert am 06.04.2015 | Aktualisiert am 06.04.2015
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7 Kommentare
  • News  Man 07.04.2015
    Es ist ein Irrtum zu glauben, der Luftraum wäre nicht überlastet.
  • Felix  Egolf aus CHAM
    07.04.2015
    Der Terrafugia Transition ist seit einer Dekade in der Erprobungsphase. Das Modell auf Seite 2 ist Vision, das Exemplar auf Seite 3 fliegt. Die Maschine muss auf Flugplätzen starten und landen! Man kann also von zu Hause aus aufs Rollfeld fahren und erspart sich so einen Standplatz/Hangar. Wer aufdatiert werden möchte kann bei Terrafugia den Newsletter abonnieren. Der Transition weist, verglichen mit anderen Fahr/Flugobjekt Projekten einen hohen Reifegrad auf.
  • Daniel  Siegmann , via Facebook 07.04.2015
    Das Gerät auf Bild 1 und 2 ist aerodynamisch gesehen unmöglich. Viel zu kleine Flügelchen. Andere Vehikel haben es tatsächlich in die Luft geschafft.
  • Herbert  Odermatt aus Sachseln
    07.04.2015
    Es darf weiter an den Storch geglaubt werden!
  • stocker  lars 06.04.2015
    Der Panda ist cool! Ansonsten warte ich immer noch auf den fliegenden DeLorean....