Neues Papamobil Jetzt fährt der Papst Hyundai

Die koreanische Automarke Hyundai hat im Vatikan Mercedes ausgestochen. Das neueste Papamobil ist keine M-Klasse mehr, sondern ein Santa Fe.

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Das Papamobil ist eines der populärsten Autos der Welt – und auch eines der wandelbarsten. Bei öffentlichen Auftritten oder Auslandsreisen zeigt sich der Papst gerne im speziell für ihn angefertigten Auto. Da die meisten Papamobile jedoch oft im vom Papst besuchten Land bleiben, gibts mittlerweile viele verschiedene Versionen.

So fuhr 1982 Papst Johannes Paul II. bei einem Besuch in England in einem umgebauten Range Rover – erstmals geschützt durch die heute bekannte Glaskabine. Im selben Jahr kam in Barcelona ein spezieller Seat Panda zum Einsatz. Es blieb der einzige Auftritt des Unikats. In Mexiko wurde das katholische Kirchenoberhaupt 1999 in einem modifizierten Cadillac DeVille herumchauffiert. Allen Papamobilen gemein ist der erhöhte Platz des Papstes, die Spezialgetriebe für die Fahrten im Schritttempo sowie das Nummernschild «SCV 1» (Stato della Città del Vaticano 1).

Viele Fahrzeuge des päpstlichen Fuhrparks stammen von Lancia. Die italienische Marke und der Vatikan pflegten eine jahrelange und enge Beziehung, was die Italiener marketingmässig freilich nicht auszuschlachten wussten. Und so kennt man in der Öffentlichkeit vor allem die Papamobile von Mercedes auf Basis der S-, G- oder M-Klasse.

Unter Papst Franziskus ist die Zeit der Sterne nun aber vorbei. Neu fährt der argentinische Pontifex einen umgebauten Hyundai Santa Fe. Weil das weniger prunkvoll sei, wird gemunkelt. Das Dach wurde abgenommen und auf die schützende Glaskabine wie zu Zeiten von Johannes Paul II. wird ebenfalls verzichtet. Franziskus will direkten Kontakt mit seinen Gläubigen.

Publiziert am 10.06.2015 | Aktualisiert am 09.06.2015
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3 Kommentare
  • john  meier 10.06.2015
    ich hab mal gehört das ein grosser teil des fiat konzerns dem vatikan gehören soll.da müsste der papst eigentlich ein auto aus dem fiat konzern fahren.
  • Salomon  Rittergold aus Lausanne
    10.06.2015
    Sehr clever, er wirbt für Sympathie in Südkorea und will im asiatischen Raum neue Schäfchen gewinnen, deswegen kommt er nicht mit einem Ferrari, weil ja dort bereits alle in seiner Kirche sind.
  • Karl  Schrader 09.06.2015
    Hoffentlich gibt es keinen Spinner, der den direkten Kontakt ausnützt. Ich habe da so meine Bedenken...