Chevrolet legt zu Mit ManU und neuer Corvette zum Erfolg

Die neue Führungscrew von Chevrolet Schweiz und Europa setzt ganz auf eine globale Strategie.

  • Publiziert: 25.07.2012, Aktualisiert: 26.07.2012
  • Von Lorenz Keller
play Bekommt bald einen Nachfolger, die Corvette C6.

Die Chefin von Chevrolet Europe erklärt die neue Ausrichtung an einem einfachen Beispiel. «Früher hatten wir insgesamt 70 verschiedene Marketingagenturen, heute ist es noch eine», sagt Susan E. Docherty, seit Anfang Jahr President und Managing Director des in Zürich angesiedelten europäischen Headquarters. Die Amerikaner setzen weltweit auf eine möglichst einheitliche Modellpalette.

Die Strategie scheint in Europa aufzugehen: Die im ersten Halbjahr verkauften 117 500 Chevrolets bedeuten ein Plus von 10,9 % - und das bei einem sinkenden Gesamtmarkt. Auch Tom Anliker, seit Mai Generaldirektor von Chevrolet Suisse, kann gute Zahlen vermelden: 2069 abgesetzte Autos in den ersten sechs Monaten sind ein Plus von 24 Prozent.

«Der wichtigste Grund, einen Chevy zu kaufen, ist das Aussendesign der Autos», weiss Docherty aus Käuferbefragungen. Dieser emotionale Zugang soll weiter gestärkt werden. Etwa als neuer Partner des englischen Fussball-Topverein Manchester United. Und die Europa-Chefin hat noch eine weitere gute Nachricht: eine neue Corvette feiert an der Automesse Detroit im Januar Premiere, pünktlich zum 60. Geburtstag des Kult-Sportwagens.

 

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