LeEco LeSee Die Tesla-Antwort aus China

Aus dem Konzept wird ernst: Der chinesische Firmengigant LeEco will bereits in zwei Jahren über 400'000 Stück vom autonom fahrenden Elektro-Auto LeSee produzieren.

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Smartphones, TV-Sender, Streamingdienste: Das Unternehmen LeEco ist in China eine grosse Nummer. Und gemäss «South China Morning Post» nimmt Milliardär und Firmenchef Jia Yueting nun die nächste zukunftsträchtige Idee in Angriff: LeEco investiert umgerechnet rund 1,8 Milliarden Franken, um im Süden von Shanghai eine Autofabrik aus dem Boden zu stampfen. Dort soll das autonom fahrende Elektro-Auto LeSee («Le Super Electric Ecosystem») gebaut werden.

LeEco LeSee play
Trotz Ähnlichkeit mit dem Tesla Model S spendieren die Designer von LeEco dem LeSee gewisse Wiedererkennungs-Merkmale, beispielsweise ein ausladendes Heck. Werk
Kooperation mit Aston Martin

Während die Software für die LeEco-Limousine aus China kommt, stammen die Batterien und Elektromotoren aus einer Kooperation von Aston Martin mit dem US-Start-up (und LeEco-Tochterunternehmen) Faraday Future. Das ambitionierte Ziel: 2018 sollen bereits 400'000 LeSees vom Band rollen!

Besser als Tesla?

Der LeSee soll sich induktiv laden lassen, via Smartphone parken und eine Spitze von 209 km/h erreichen.

Wie die bisher präsentierten Ideen in die Serien-Produktion einfliessen, muss sich freilich noch zeigen. Zumindest der Konzept-Innenraum mit Rücksitzen aus «Formgedächtnispolymer» verblüfft: Passagiere versinken förmlich in der Rückbank, die sich danach an die Körperform der Mitfahrer anpasst.

Im Innern des LeSee fallen bei der Konzept-Präsentation an der Peking Motorshow neben dem zusammenfaltbaren Lenkrad die speziellen Rücksitze auf; diese sollen sich der Körperform der Passagiere anpassen. play
Im Innern des LeSee fallen bei der Konzept-Präsentation an der Peking Motorshow neben dem zusammenfaltbaren Lenkrad die speziellen Rücksitze auf; diese sollen sich der Körperform der Passagiere anpassen. Marcel Sommer

Neben derart frischen Ideen und natürlich Internet-Vernetzung will der LeSee vor allem mit einer grossen Reichweite von über 500 Kilometern punkten. Das wäre gar mehr als das diesbezüglich Massstäbe setzende Tesla Model S 90D, bei dem die Reichweite derzeit mit 470 Kilometern angegeben wird.

Zusätzlich zur Autofabrik plant LeEco für umgerechnet 2,9 Milliarden Franken den Bau eines Themenparks, in dem Besucher mit dem neuen Auto und dem restlichen LeEco-Portfolio vertraut gemacht werden sollen.

Publiziert am 17.08.2016 | Aktualisiert am 17.08.2016
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autoscout24.ch

9 Kommentare
  • Gilbert  Bremi 17.08.2016
    Ja Ja, jetzt kommt der Chinese und will in 2 Jahren autonom fahrende Fahrzeuge auf dem Markt bringen. Sorry aber da kann ich nur laut lachen. Die sollen mal lernen ein normales Auto richtig zu kopieren !
  • Meyer  Roman aus Aarau
    17.08.2016
    Wow, jetzt gehts los.

    China, Japan und die USA werden diesen Markt Beherrschen.
    AKKU Fabriken stehen in den USA-China-Japan.

    2025 werden die Deutschen Diesel Motoren verboten, da werden Hybrid, Wasserstoff und Elektroauto auf der Strasse sein.

    Die ersten Länder machen schon Mobil zb. Norwegen will ab 2025 nur noch Hybrit, Elektro und Wasserstoff Auto auf der Strasse haben.

    Zukunft hat begonnen.

    Leider sind wir in Europa nicht parat.







    • Jean  Stoerk 17.08.2016
      Keine Angst Herr Meyer, die deutschen Hersteller sind schon ordentlich dabei. Hybridfahrzeuge bekommt man von jedem Hersteller. Zum Thema Wasserstoffauto empfiehlt es sich nach Mercedes F-Cell zu googlen.
      Und zu Akkufabriken: Die Accumotive ist eine Daimler-Tochter und produziert Akkus im deutschen Kamenz für Mercedes-Benz und Smart. Aktuell investiert Daimler übrigens 500 Mio Euro in eine zweite Batteriefabrik neben der bisherigen Produktionsstätte.
    • Edi  Rama aus Baden
      18.08.2016
      Herr Meyer.

      Ich nehme an die Diesel-Motoren werden verboten, dann müssten Ihrer Meinung nach alle Lastwagen mit Wasserstoff oder Elektroantrieb fahren? Ach, der Strom kommt ja aus der Steckdose...

      Solange die Infrastruktur noch nicht gelöst wurde, finde ich Elektroautos ein Schwachsinn. Klar geht es heute, da die elektrisch zugelassenen Fahrzeuge sehr minim sind.

      Mag sein dass die AMIS und REIS-IS die Akkus liefern, doch die Europäer wie ABB und Siemens darf man nicht unterschätzen.
  • Peter  Leo 17.08.2016
    Solange bei einem vollbesetzten Elektroauto von Bern nach Mailand mehr als einmal der Akku nachgeladen werden muss, haben solche Autos keine Chance. Für so viel Geld will ich mindestens 700 Km fahren können, wie mit einem Dieselfahrzeug. Zum Kommissionen machen genügt allenfalls ein Elektro-Kleinfahrzeug. Aber auch diese sind im Vergleich zum Nutzen immer noch zu teuer.
    • Noldi  Schwarz 17.08.2016
      Und sie fahren 700 km am Stück? Nicht mal pinkeln, kein Kaffee, nichts? in dieser Zeit hätte das Auto die Chance sich per Induktion wieder auf Vordermann zu bringen.
  • Kuder  Wälsch aus Hintertupfig
    17.08.2016
    Na ja... Mal die Crashtests abwarten und dann schauen, wie viele von den El-Lecos noch in Flammen aufgehen. Optisch aber DER Hingucker!
    • christian  Gloor 17.08.2016
      Prinzipiell scheinen Elektroautos sicherer zu sein. Der tesla mit seinen Batterien am Boden ist fast unkippbar. Dadurch das kein Motor auf Beinhöhe vor dir ist, gibt es eine grössere Knautschzone. Autos brennen, das elektroautos dies öfters tun als Benzinautos ist meines wissens bisher nicht der Fall, und sie können davon ausgehen das die Medien über jedes brennende Elektrofahrzeug berichten.
  • christian  Gloor 17.08.2016
    Tolle Sache, hoffentlich werden die Autos auch wirklich produziert. Wie üblich ne Korrektur zu euren Tesla Fakten das Model S 90D hat eine offizielle Reichweite von 557 km (NEFZ)