IAA-Überraschung: Thunder Power Unbekannter Donner-Vogel

Auf der IAA präsentiert Thunder Power ein Elektro-Auto, das dem Tesla Model S Konkurrenz machen soll. Wer steckt hinter dem Stromer?

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Unter dem Tuch kommt ein schnittiger Viertürer zum Vorschein, der zumindest optisch zum Verweilen einlädt. Die Silhouette der sportlich gezeichneten Limousine erinnert an einen Maserati Ghibli. Kein Wunder, die Formen des Thunder Power (dt.: Donnerkraft) sind beim renommierten italienischen Designer Zagato entstanden.

«Wir wollen für unser Auto die besten Komponenten haben – vom Design bis zur Technik», erklärt Marketing-Chef Christopher Nicoll, der früher auch mal Alfa-Deutschland-Chef war. Der Plan hinter dem Thunder Power ist nicht neu: Erfahrene Auto-Veteranen sollen für eine solvente (taiwanesische) Firma ein Auto aus dem Boden stampfen. Das kann bei der E-Mobilität klappen, da die Karten immer noch neu gemischt werden.

Kopf hinter dem Thunder Power ist Peter Tutzer, der während seiner 35-jährigen Karriere bei Lotus, Porsche und Bugatti gearbeitet hat. Das Ergebnis erinnert sehr an das Tesla-Model-S-Konzept. Der 125-kWh-Lithium-Ionen-Akku soll für eine Reichweite von 650 Kilometern sorgen. Es stehen zwei Leistungsstufen zur Wahl: 230 kW (313 PS) oder 320 kW (435 PS). Der stärkere Thunder Power beschleunigt in fünf Sekunden auf 100 und schafft 250 km/h Spitze. Trotz der Akkus soll er weniger als zwei Tonnen wiegen.

Dank der flexiblen Plattform sind ein SUV oder 4x4 ohne viel Aufwand möglich. Mit einem Basis-Preis von umgerechnet rund 71'500 Franken ist der Thunder Power konkurrenzfähig. Schon Ende 2017 soll er nach Europa kommen.

Publiziert am 17.09.2015 | Aktualisiert am 16.09.2015
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1 Kommentare
  • Felix  Egolf aus CHAM
    17.09.2015
    Mit 125 kWh fahren kompakte E-Autos über 1000 km weit! Hohes Gewicht gepaart mit hoher Motorleistung verführt zu hektischer Fahrweise mit hohem Energieverbrauch. Aufgrund der geringen Energiedichte der Batterien haben Volumenmodelle mit 25 - 50 kWh Akku und Leergewichten unter 1500 kg längerfristig die besseren Marktchancen. Der BMW i5 zielt beispielsweise auf dieses Segment