Highlights der Monterey-Autoweek 2016 Auto-Schickeria trifft sich in Pebble Beach

Die Monterey-Autoweek entführt zehntausende von Autobegeisterten jedes Jahr in eine Parallelwelt. Derart viel Reichtum, Chic, Eleganz, Schein und zur Schau getragene Lässigkeit gibts nirgends sonst!

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Wer hier vorfahren will, muss eine Mitgliedsplakette am Kühlergrill haben, die ihn zum Bewohner einer der zahllosen Villen deklariert. Wer nur Schauen und Staunen will, muss bezahlen. Einmal im Jahr öffnet die Luxusenklave «Gated Community» südlich von Monterey ihre Tore einen Spalt für Autobegeisterte und die exklusivsten Oldtimerevents der Welt.

Monterey-Autoweek 2016: Die Highlights der Auto-Schickeria play
An kaum einem anderen Ort sind mehr exklusive Oldtimer zu bewundern als in Pebble Beach. Stefan Grundhoff
600 Dollar Eintritt

Bei «The Quail» nippen die Schönsten der Reichsten bestens behütet an ihrem Champagner, während ihre Luxuskarossen auf dem peinlichst gepflegten Grün des Golfplatzes parken. Die Eintrittskarten sind streng limitiert und kosten 600 Dollar pro Stück. Man sieht sich, kennt sich, mustert sich und schaut, ob die Dame an der Hand noch die gleiche wie im vergangenen Jahr ist.

Monterey-Autoweek 2016: Die Highlights der Auto-Schickeria play
Der restaurierte BMW 507 von Elvis Presley feierte an der Monterey-Autoweek seine Weltpremiere. Stefan Grundhoff
Stockende Versteigerungen

Wo könnte man die Weltpremiere des spektakulär restaurierten BMW 507 von Elvis Presley besser zelebrieren als in Pebble Beach? Aber nicht alles, was glänzt, ist auch Gold. Einige Oldtimer bleiben bei den Auktionen hinter den Erwartungen. So geht ein 1990er Ferrari Testarossa statt für 270'000 «nur» für 150'000 Dollar weg. Das gleiche Schicksal erleidet mit dem 1955er Jaguar D-Type ein Le Mans Sieger. Bei einem erwarteten Preis von 20 bis 25 Millionen Dollar kam er für «lediglich» 19,8 Millionen unter den Hammer – womit er immer noch das teuerste je versteigerte Auto Grossbritanniens ist.

Monterey-Autoweek 2016: Die Highlights der Auto-Schickeria play
Der Jaguar D-Type von 1954 ist mit einem Preis von 19,8 Millionen Dollar das teuerste je versteigerte Auto von Grossbritannien. Stefan Grundhoff
Unaufhaltbare Enthusiasten

Während beim Concours de Lemons die abgefahrensten Schrottkisten zu bestaunen sind, strömen Tausende zu den Klassik-Autorennen auf die Rennstrecke von Laguna Seca. Immer bedeutender wird Legends of Autobahn mit Fahrzeugen aus Deutschland. Nur mit Mühe dabei sind Tim Wilson und sein düster verrotteter 02 BMW: «Als ich in Pennsylvania gestartet bin, ist mir nach 60 Meilen das Getriebe um die Ohren geflogen.» Also: Nochmals umkehren und das Getriebe wechseln. Wilson braucht seinen Klassiker im Alltag wie Thomas Uniak seinen dunkelgrünen Mercedes SL 280 von 1969.

Monterey-Autoweek 2016: Die Highlights der Auto-Schickeria play
Der 02 BMW von Tim Wilson gelangte nach einem Fehlstart doch noch von Pennsylvania nach Kalifornien. Stefan Grundhoff

Auch aufregende Studien der Hersteller wie der Mercedes-Maybach 6, der Cadillac Escala oder der Lamborghini Centenario Roadster dürfen nicht fehlen. Höhepunkt war aber der Concours d'Elegance am Sonntag, mit dem die Autowoche ihren Abschluss feierte.

Publiziert am 23.08.2016 | Aktualisiert am 23.08.2016
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