40 Jahre nach dem legendären E-Type zeigt Jaguar auf dem Autosalon Paris den F-Type, einen zweisitzigen Roadster mit dem Zeug zum Porsche-Schreck.
Ab kommendem Frühjahr will Jaguar die Sportwagenwelt mit dem rassigen F-Type aufmischen. Optisch überzeugt der reine Zweisitzer durch ausgewogene Proportionen. «Wir haben um jeden Millimeter gekämpft, um die kompakten Abmessungen zu halten», verrät Design-Direktor Ian Callum.
Der F-Type ist mit 4,47 Metern Länge zwei Zentimeter kürzer als der Porsche 911, dafür aber elf Zentimeter breiter. Die lange Haube und das kurze Heck sorgen in Verbindung mit dem grossen Radstand für klassische Roadster-Proportionen.
Der Innenraum präsentiert sich abgesehen von den ausfahrbaren Lüftungsdüsen betont unspektakulär. Einen TFT-Bildschirm als Tachoersatz sucht man ebenso vergeblich wie den Jaguar-typischen Drehschalter für das Automatikgetriebe. Ian Callum: «Ein echter Sportwagen braucht richtige Instrumente und einen Knüppel fürs Getriebe.»
Als Basistriebwerk dient der Dreiliter-V6 mit Kompressoraufladung und 340 PS. Er soll den trotz Alubauweise 1600 kg schweren Roadster in 5,3 s auf Tempo 100 beschleunigen und eine Spitze von 260 km/h ermöglichen. Die S-Version hat 380 PS (0-100 km/h in 4,8 s, Spitze 275 km/h). Im Topmodell arbeitet der 5,0-Liter-V8, der es dank Kompressor auf 495 PS bringt und damit die 300 km/h-Marke knackt. Alle drei Motoren sind mit Achtgangautomatik und Stopp-Start-System ausgerüstet.
In die Schweiz kommt der F-Type ab Anfang April, die Preise starten bei 89 500 Franken.
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