Faraday Future FF 91 1050-PS-Elektro-SUV: Nur ein Traum?

Tesla-Rivale Faraday Future hat mit dem FF 91 am Vorabend der CES in Las Vegas (USA) sein erstes Produktionsmodell vorgestellt. Muss man das US-Start-Up-Unternehmen ernst nehmen?

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Benannt nach einem bekannten Physiker, der die Elektroindustrie geprägt hat. Fokussiert auf Elektroautos. Und mit dem klaren Ziel, die Autobranche zu revolutionieren. Nein, die Rede ist nicht von Tesla, sondern von Faraday Future. Das US-Start-Up-Unternehmen mit chinesischen Investoren ist wie Tesla in Kalifornien zu Hause.

Faraday Future FF 91: Wie gut ist der 1050-PS-Elektro-SUV? play
Nach dem Elektro-Sportler FFZERO1 stellt Faraday Future dieses Jahr mit dem FF 91 sein erstes Produktionsmodell vor und will die Mobilität neu erfinden. Werk
Von Traumwerten...

Vor einem Jahr hat Faraday Future an der Elektronik-Messe CES in Las Vegas mit dem Elektro-Sportwagen FFZERO1 alle in Staunen versetzt. Schon ein Jahr später stellen die Amis heuer mit dem FF 91 ihr erstes Produktionsmodell vor. Dieses soll 1050 PS leisten. Das futuristische E-Auto mit SUV-Zügen soll in rund 2,5 Sekunden auf Tempo 100 jagen und über 700 Kilometer weit kommen.

Faraday Future FF 91: Wie gut ist der 1050-PS-Elektro-SUV? play
Die zahlreichen Leuchten sollen nicht nur die Strasse beleuchten und das Auto erkennbar machen, sondern auch mit Fussgängern oder Radfahrern kommunizieren. Werk
...zu Fabelwerten?

An der heimischen Steckdose soll sich der FF 91 bei 240 Volt in 4,5 Stunden von 50 auf 100 Prozent laden lassen. Hochgerechnet wären das rund neun Stunden, um den 130-kWh-Akku zu laden. Während dies noch realistisch klingt, versetzt uns die Schnellladefähigkeit in Staunen: So soll mit entsprechender Ladetechnik der leere Akku des Faraday Future in weniger als einer Stunde wieder voll geladen sein.

Faraday Future FF 91: Wie gut ist der 1050-PS-Elektro-SUV? play
Sagenhaft: In nicht einmal einer Stunde soll der 130-kWh-Akku mittels Schnellladetechnik geladen werden können. Werk
Konnektivität

Da wirkt es glaubhafter, dass Kameras nicht nur unser Gesicht, sondern auch unsere Stimmung erkennen und entsprechende Musik abspielen. Durch die Gesichtserkennung wird das Auto auch aufgeschlossen und die Sitze, Klimaanlage etc. auf den Fahrer eingestellt. Dass der FF 91 selbständig parken kann, müssen wir Faraday Future wohl einfach glauben. Bei der Präsentation am Vorabend der morgen startenden CES (5. bis 8. Januar) funktionierte es aber nicht ...

Faraday Future FF 91: Wie gut ist der 1050-PS-Elektro-SUV? play
Statt einer einfachen Rückfahrkamera wird mit den seitlichen Kameras, welche die Rückspiegel ersetzen, ein breiteres Bild ohne tote Winkel geschaffen. Werk
Liquidität

Doch darauf gingen die Verantwortlichen ebenso wenig ein, wie auf die Gerüchte, wonach Faraday Future Geldsorgen habe. Stattdessen kündigten sie vollmundig an, der FF 91 komme schon nächstes Jahr auf den Markt. Für umgerechnet rund 5000 Franken lässt sich einer reservieren – natürlich sei der Betrag vollständig rückzahlbar.

1000-PS-Elektro-SUV: Nur ein Traum?
Publiziert am 04.01.2017 | Aktualisiert am 04.01.2017
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autoscout24.ch

4 Kommentare
  • P  Kern aus Zürich
    05.01.2017
    Was nützt mir ein Auto mit 1000 PS was viel zu teuer sein wird ? Die Blick Redaktoren hätten lieber einen Artikel über den neuen Fisker Emotion geschrieben. Dieses Auto soll eine Reichweite von rund 650 km mit sich bringen und bloss 28000 Euro bzw. 30000 USD kosten. Da kann sich dann Tesla und Co. ziemlich warm anziehen.
  • Haller  Marc , via Facebook 04.01.2017
    65KW in 4.5 Std? Bei 240V? Den mind. 60 Ampere Anschluss auf einer Phase zu Hause möcht ich mal sehen...
  • Larry  Kaufmann 04.01.2017
    Erdoel hat sich aus gutem Grund für mobilen Antrieb durchgesetzt. Es hat die beste Kombination von Energiedichte, kurzer einfacher Nachfüllzeit, und Sicherheit. Elektroautos gab es schon zur automobilen Anfangszeit und die Problematik ist bei allem technischem Fortschritt die Gleiche geblieben: Relativ lange Ladezeit, hohes Gewicht, relativ geringe und nicht genau übersehbare Reichweite bei wechselnden Bedingungen. Hybride werden eher das Rennen machen.
  • Olga  Däppen , via Facebook 04.01.2017
    Aiaiai. Wie wär das schön, wenn der Verfasser dieses Artikels einen blassen Schimmer von Elektrotechnik hätte...