Schon ein halbes Jahr vor der offiziellen Lancierung dürfen wir exklusiv ans Steuer des kleinen Opel-SUV Mokka.
Chefentwickler Rainer Bachen entschuldigt sich: «Bitte nicht irritieren lassen, das Interieur wirkt noch handgestrickt. Aber einen Eindruck zum Antrieb, Fahrwerk und Lenkung erhalten Sie mit diesem Fahrzeug schon.» Ich sitze am Steuer des Referenz-Prototypen für den Ende Jahr auf unsere Strassen kommenden Opel Mokka.
Dieser Baby-SUV ist 4,28 Meter lang, also knapp 30 Zentimeter länger als ein Corsa. Und baut nicht – wie bislang überall geschrieben – auf dessen Plattform auf. Bachen: «Wir begannen vor vier Jahren mit einer komplett neuen Plattform – speziell für dieses Fahrzeug. Und diese wird dann auch für weitere, kommende Modelle verwendet.»
Unser Prototyp ist mit dem 1,4-Liter Turbobenziner mit 140 PS und manuellem 6-Gang-Getriebe ausgestattet und verfügt über 4x4-Antrieb. Der kleine Mokka macht damit einen munteren Eindruck und lässt sich handlich über die Landstrassen scheuchen. Die elektrohydraulische Lenkung arbeitet äusserst präzise, das sportlich aber dennoch komfortabel abgestimmte Fahrwerk gefällt. Vom konstruktionsbedingt hohen Fahrzeugschwerpunkt ist selbst in flott gefahrenen Kurven kaum etwas zu spüren.
«Easy to handle und Fun to Drive waren zwei unserer Anforderungen», verrät Rainer Bachen. Beides erfüllt der Mokka bestens. Und so glauben wir gerne, dass der Mokka kein Nischenmodell bleiben soll. Dazu muss aber auch der Preis stimmen. «Noch etwas früh, jetzt schon genaueres zu verraten», weicht Kommunikationsdirektor Harald Hamprecht aus. «Aber Sie können sicher sein», verspricht er dann, «dass unser Mokka Ende Jahr zu einem gaaaanz konkurrenzfähigen Preis auf den Markt kommen wird.» Wir sind gespannt, denn ein vergleichbarer Nissan Juke gibt’s schon ab 23'900 Franken.
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