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London möchte wegkommen von seinen Diesel-Taxis. Die TX4, die traditionellen schwarzen Cabs, sollen bis zur Londoner Sommerolympiade 2012 ersetzt werden. Ob allerdings die geplanten Wasserstoff-Taxis bis dann wirklich serienreif sind, steht noch in den Sternen.
Ausgerechnet eine deutsche Marke stellte in der englischen Metropole eine Taxi-Studie vor, die in vielerlei Hinsicht eine clevere Alternative ist. Denn es wurde nicht einfach in ein bestehendes Modell ein alternativer Antrieb eingepflanzt, sondern das ganze Transport-Konzept neu durchdacht.
So hat das VW-Taxi nur eine Türe auf der Beifahrerseite, die dank zweiachsiger Kinematik ein breites Portal zum Ein- und Aussteigen freigibt. Obwohl der Wagen nur 3,73 Meter kurz ist, bietet er massig Platz. Denn der Kofferraum befindet sich an Stelle des Beifahrersitzes. Der Passagier kann samt Gepäck einsteigen und muss dieses nicht über eine hohe Kante wuchten.
Angetrieben wird das 1500 kg schwere Gefährt von einem Elektromotor, der 115 PS leistet. Das reicht für eine Spitzengeschwindigkeit von 120 km/h. Laut VW soll die Batterie für bis 300 km Fahrt reichen.
Auch wenn das London-Taxi noch ein reines Konzeptfahrzeug ist: Grundsätzlich wäre es realisierbar – und VW hofft, bald eine Metropole für das kompakte Raumwunder mit Elektroantrieb begeistern zu können.
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Futuristische Instrumente und viel Beinfreiheit.