Die Top-10-Autos Ex-«Top Gear» Clarksons Auto-Hitparade

Moderator und Auto-Koryphäe Jeremy Clarkson präsentiert die besten zehn Autos des letzten Jahres – und kommentiert die ungleiche Auswahl bissig und mit viel britischem Humor.

Jeremy Clarkson: Ex Top Gear Star zeigt die besten Autos 2016 play

Auch die BLICK-Autoredaktion zählt den Mazda MX-5 zu den Auto-Highligts des vergangenen Jahres.

THOMAS LÜTHI
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Der britische Moderator Jeremy Clarkson gilt auch nach seinem Rauswurf bei der legendären Autoshow «Top Gear» als Auto-Koryphäe. Bevor seine neue Sendung «The Grand Tour» kommenden Herbst auf dem Streamingdienst von Amazon auf Sendung geht, hält er sich mit einer Kolumne in der «Sunday Times» im Gespräch.

Clarkson listet in dieser seine Top-10-Autos des letzten Jahres auf. Seine gewohnt vollmundige Ansage: «Wenn sie ein Auto nicht jedes Mal beim Hineinklettern begeistert, dann ist es nur ein Werkzeug. Und wenn es nur ein Werkzeug ist, können Sie auch den Bus nehmen.» Dementsprechend präsentiert sich seine Best-Of-Liste, die wir Ihnen hier präsentieren:

Mazda MX-5

Nicht nur Clarkson findet, dass sich der Mazda MX-5 «anfühlt, wie ein Sportwagen sein sollte – organisch, roh und einfach». Die BLICK-Autoredaktion hatte das Glück, den spassigen Mazda-Roadster ein Jahr lang zu testen (Abschlussbericht am 4. September 2016 im SonntagsBlick). Ob mit dem MX-5-Klub ins Südtirol oder mit geschlossenem Verdeck durch den kalten Winter, der kleine Japaner bringt pures Fahr-Vergnügen.

Alfa Romeo 4C

Für Clarkson ist der italienische Mittelmotorsportler mit athletischem Design «eine wiedergeborene Mischung von Gandhi und Prinzessin Diana». Das kann die BLICK-Autoredaktion nach ihrem Test nur bestätigen: Selten erfährt man derart viele Sympathien wie am Steuer des Alfa 4C. Wie immer übertreibt Clarkson nur leicht, wenn er behauptet, dass seine Ohren nach einer Fahrt auf der Autobahn bluteten...

Mercedes-AMG GT S

Eben erst präsentierte Mercedes-AMG die noch schärfere Variante des GT S – den GT R. Für Clarkson war der GT S bereits ein Highlight. Der Brite sieht den Mercedes-AMG GT S als deutschen «Muscle Car», «der so breit ist, dass jemand einen mittelgrossen Hubschrauber auf ihm landen könnte und man es nicht mal bemerken würde». Clarkson schätzt den GT S wegen seines verhältnismässig tiefen Gewichtes und seiner «Rohheit».

Ford Focus RS

Noch ein Sportler, den die BLICK-Autoredaktion ohne mit der Wimper zu zucken in eine Top-10-Liste gesetzt hätte: Der neue Ford Focus RS. Clarkson schwelgt beim Focus-RS-Fahren in seinen Erinnerungen an den legendären Ford Escort Cosworth RS aus den 1990er-Jahren und lobt den Antrieb als «eines der fortschrittlichsten Allradantriebssysteme».

Ford Mustang Fastback GT

«Das ist eine Maschine, um Reifen rauchen zu lassen», findet Clarkson. In der Tat, der Mustang GT und der nochmals heftigere Shelby GT350 haben auch bei uns Spuren hinterlassen. Für Clarkson ebenfalls beeindruckend: «Die amerikanische Ikone kostet weniger als ein VW Golf GTI».

Volvo XC90 D5 AWD

«Mein Gott, der ist gross. Sehr gross», dachte Clarkson, als er den XC90 erstmals sah. Dass sich seine Dimensionen im geräumigen Innern auszahlen und mit unzähligen Assistenten und Fahrhilfen ein hohes Komfortniveau erreicht wird, war für eine Platzierung in seinen Top-10 ausschlaggebend. Clarkson war auch von der Schönheit des Interieurs und der simplen Bedienung begeistert.

Opel Zafira Tourer 1.6 CDTi Tech Line

Wie Clarkson schreibt, habe er nie ein Auto gefahren – einschliesslich des Rolls-Royce Phantom – das so gut auf Boden-Unebenheiten reagiert wie der Zafira. «Das bequemste Auto der Welt». Bei dieser Ansage freut sich die BLICK-Autoredaktion auf Ende September, wenn wir den gelifteten Zafira zwei Wochen lang testen dürfen.

BMW M2

Ob Neuling oder erfahrener Auto-Journalist – der BMW M2 sorgt auf der BLICK-Autoredaktion für Gänsehaut-Feeling. Clarkson findet: «Er ist nicht nur schnell, sondern eine wahre Freude». Sein absolutes Lieblings-M-Auto war übrigens der M5 – bis er nun den M2 fuhr...

Ferrari 488 GTB

«Es gibt diejenigen, die sagen, dass ein 488 wegen seinem Turbolader kein richtiger Ferrari ist.» Für Clarkson ist das Quatsch. Was er als «grösste Leistung» des 488 bezeichnet: Dass sich solch ein hochgezüchtetes Power-Auto fahren lässt wie ein «Kätzchen».

Lamborghini Aventador

«Instinktives Gebrüll wie von einem T-Rex»: Wenn sich Clarkson einen Supercar kaufen würde, wäre es nicht etwa der McLaren P1, sondern der Lamborghini Aventador. Seine Erklärung: «Was würden Sie lieber als Haustier haben – einen hochentwickelten elektronischen Roboter oder einen blutigen Brontosaurus?» Clarkson entscheidet sich für den Dino.

Publiziert am 19.08.2016 | Aktualisiert am 23.08.2016
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2 Kommentare
  • steff  walther 19.08.2016
    Der Bericht zeigt auch deutlich auf wo das Fanpotetial bei BLICK liegt. Bestätigt ebenfalls das, wo die BLICK Redaktion Fan ist, wohlwolllender über ein Prodiukt Berichtet wird, gegenüber dem was nicht in das Gusto von BLICK passt. Ein für ich alles andere als ein faires verhalten.
  • Gabor  Posch 19.08.2016
    Freut mich für Opel, dass die mal nicht nur für ihre Assistenzsysteme gelobt werden.