Detroit Autoshow 2015 Ist Öko out?

An der Detroit Autoshow dominieren SUV und PS-Protze. Alternative Antriebe spielen nur noch eine Nebenrolle.

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40 Cent – so viel kostet momentan ein Liter Benzin in der Autostadt Detroit. Kein Wunder, stehen an der Messe am Lake Michigan zurzeit potente Pickups, SUV und scharfe Supersportler im Fokus der Besucher. Alternative Antriebe und spritsparende Ökomodelle haben es entsprechend schwer, Aufmerksamkeit zu erhaschen.

Das spürt kaum ein Hersteller so schmerzhaft wie Elektro-Pionier Tesla. Trotz charismatischer Auftritte von Chef Elon Musk am Stand in der Cobo Hall, gehört der grosse Andrang der Vergangenheit an. Der Grund ist einfach: Das Debüt des heissersehnten Elektro-SUV Model X wurde erneut verschoben. Und auch Roadster Nummer drei mit stärkeren Akkus und mehr Reichweite sucht man vergeblich. Einzig die neue Model S Version mit 4x4 und 700 PS zeigt der Hersteller aus dem Silicon Valley.

Dass man aber auch in Detroit mit Sparsamkeit und Zukunftsgeist das Publikum erreichen kann, beweist hingegen GM. Denn neben der zweiten Generation des Chevrolet Volt, der rein elektrisch nun bis zu 80 Kilometer weit kommt (danach verlängert ein 1,5-l-Vierzylinder die elektrische Reichweite), präsentierte GM-Chefin Mary Barra auch die Studie Bolt. Der Stromer für den Massenmarkt soll über 300 Kilometer weit kommen und 2017 für rund 30'000 Franken starten. Auch Tesla plant für 2016 ein bezahlbares Mittelklassemodell mit rund 400 Kilometern Reichweite. Ob sich die Kalifornier an ihr Versprechen halten?

Publiziert am 15.01.2015 | Aktualisiert am 15.01.2015
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autoscout24.ch

5 Kommentare
  • Mike  Hugi aus Davos
    16.01.2015
    @ Jean-Philippe Ducrey, Thierry Eutone, Thomas Franke. Wie wahr, wie wahr... Den ersten drei Kommentaren ist nichts hinzuzufügen!! Die Treffen den Nagel auf den Kopf...
  • Peter  Kunz , via Facebook 16.01.2015
    Ich brauche mein Auto beruflich. Da reicht mir ein wendiger Kleinwagen. Lieber ein kleines Auto das bezahlt ist, als ein teures aufgemotzter Wagen der mir nicht viel nützt. Und nur zum Angeben brauche ich kein Luxusschlitten.
  • Thomas  Franke aus naumburg
    15.01.2015
    Mir is egal, was ich an der Tanke bezahle! Hauptsache, ich muss kein Einkaufswagen fahren!
  • Thierry  Eutone aus Grandvillard
    15.01.2015
    Bevor jetzt wieder auf die "bösen Amis" eingedroschen wird, in den Metropolen sieht man immer weniger Spritfresser. Und vergesst nicht die Distanzen, die dort zurückgelegt werden. Das ist in ner schwachbrüstigen Blechbüchse kaum zu bewältigen. Und meinem Vorredner stimme ich zu 100 Prozent zu
  • Jean-Philippe  Ducrey 15.01.2015
    Öko ist nicht out, die Ökokisten sind einfach teuer, völlig unpraktisch und alles andere als ökologisch. Ein Nissan Leaf ist nur halb so gross aber dafür teurer als ein Ford F-150. Der Nissan braucht nach 5 Jahren eine neue Batterie, die kostet die Hälfte des F-150 Neupreises. Der Ford aber läuft locker 30 Jahre lang....

    Die Ökofahrzeuge sind nur deshalb da, weil man sie wegen des Flottenverbrauchs braucht. Verdient hat an den Öko-Dingern noch niemand und die Umwelt leidet sogar darunter.