Der brasilianische Automarkt ist einer der wichtigsten der Welt. Wie die Sao Paulo Motorshow zeigt, kaufen die Südamerikaner kleine Crossover und träumen von grossen.
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Nissan-Studie Extrem Concept
Kleine SUVs sind auf dem viertgrössten Automarkt der Welt im Trend: Die Brasilianer träumen zwar von echten Offroadern wie BMW X5, Mercedes G-Klasse oder VW Amarok, setzten sich momentan aber in günstigere und kleinere Modelle wie etwa den Ford Ecosport oder den Fiat Idea im Offroad-Trimm.
Da kommen seriennahe Studien wie der VW Taigun oder die 3,85 m kurze Nissan-Studie Extrem Concept gerade Recht. Clever: Chevrolet zeigt mit dem Onix einen Kleinwagen, der dank wuchtiger Front optisch ebenfalls in Richtung Crossover geht.
Eine Nummer grösser ist der Renault DCross, der bei uns in Europa seit langem als preiswerter Dacia Duster zu bekommen ist. Etwas bunter und emotionaler als unsere Variante dürfte der Renault DCross schon bald in Südamerika auf Kundenfang gehen.
Die geringe Markentreue und die Neigung der brasilianischen Kunden, sich mit mässiger Verarbeitung und betagter Technik arrangieren zu können, bringt bei der Sao Paulo Motorshow zunehmend auch die chinesischen Hersteller auf den Plan. So stellen auch Marken wie Great Wall, JAC Motors, Haima oder Chery ihre Modelle aus. Kein Wunder: Bis 2018 soll der brasilianische Markt auf bis zu fünf Millionen Neuwagen pro Jahr steigen. Davon möchten alle Hersteller profitieren.
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