Autonomes Fahren Ohne Fahrer von Küste zu Küste

Der US-Auto-Zulieferer Delphi startet dieses Wochenende ein selbstfahrendes Auto, das von San Francisco nach New York fährt.

Fahrerlos von Küste zu Küste
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Es wird die bisher längste Testfahrt für ein autonom fahrendes Auto. Über 5600 Kilometer quer durch die USA lässt US-Zulieferer Delphi einen überarbeiteten Audi SQ5 fahren. Die Testfahrt startet dieses Wochenende auf der Golden-Gate-Bridge in San Francisco und endet zwei Wochen später an der New York Auto Show. Dabei soll der Testwagen völlig autonom fahren, allerdings ist aus Sicherheitsgründen immer ein Delphi-Techniker an Bord.

Mit dieser Fahrt will Delphi neben Radar- und Kamerasysteme auch Lidar-Sensoren testen, die mit Laser-Technik arbeiten. Mit ihnen soll der Computer nicht nur im Stau zurecht kommen, sondern auch auf die Autobahn auffahren oder langsamere Autos überholen können. Zusätzlich soll der Testwagen in der Stadt Kreuzungen, Kreisel oder das Parken selbstständig meistern.

Während der Fahrt quer durch die USA sammelt Delphi etwa zwei Terrabyte Daten. Die Ingenieure erhoffen sich daraus Erkenntnisse für die nächsten Entwicklungsschritte, um in Zukunft auch mit unterschiedlichen Tageszeiten sowie Strassen- und Wetterverhältnissen zurecht zu kommen.

Autonom fahrende Autos sind derzeit ein wichtiges Gebiet der Autoentwickler. Nach Deutschland, wo in Bayern ein Abschnitt der Autobahn A9 entsprechend ausgerüstet wird, denkt auch Bundesrätin Leuthard über eine Teststrecke in der Schweiz nach. Bis unsere Autos aber völlig selbstständig unterwegs sind, dürfte es noch eine Weile dauern. Erst müssen rechtliche Fragen geklärt und Gesetze angepasst werden.

Publiziert am 20.03.2015 | Aktualisiert am 20.03.2015
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autoscout24.ch

8 Kommentare
  • Gabor  Posch 20.03.2015
    Wenn ich nicht selbst fahren möchte, nehme ich den Zug.
  • Felix  Egolf aus CHAM
    20.03.2015
    Leider steht dies nirgends: Koennen autonome fahrende Autos durch optimierte Fahrweise ihren Treibstoffverbrauch reduzieren oder verbrauchen sie infolge des digitalen, nicht sehr vorausschauenden Fahrstils gar mehr ?
  • Peter  Mayer 20.03.2015
    Anstatt das jeder das Rad neu erfindet, sollten sich Google, BMW, Delphi etc.. zusammentun und ein selbstfahrendes praxistaugliches Auto entwickeln.
  • Walter  Nef aus Niederweningen
    20.03.2015
    Meine grösste Angst,die Geschwindigkeit der Verblödung der Menschen!
  • Ruesch  Hanspeter 20.03.2015
    Klima-Automatik, Licht- und Scheibenwischerautomatik, Einparkhilfen, Tempomat mit Abstandautomatik, Spurassistent etc, etc., etc. Und jetzt muss ich nicht einmal mehr selber fahren? Wozu dann noch ein Auto? Irgendwie macht es Sinn alles zu automatisieren, denn die meisten Verkehrsteilnehmer sind zu blöd einen Blinker zu setzen. Das geht nämlich noch nicht automatisch!
    • Pietro  Secreto aus Kölliken
      20.03.2015
      Ja Blinker scheinen so teuer zu sein, dass man lieber alle anderen elektronische Fahrilfen ankreuzt und dann hat man kein Geld für Blinker mehr...
    • Thomas  Minder 20.03.2015
      Bravo Hampi, meine Worte.
    • Paul  Bärtschi aus Gerolfingen
      20.03.2015
      Genau Hr. Ruesch, warum dann diese nicht unerhebliche Investition in ein inviduelles Fortbewegungsmittel? Nur um Zuschauer zu sein, das definitive Ende der herkömmlichen Autoindustrie???