Automobiles Dangel Der unbekannte 4x4-Spezialist

Rettungsdienste, Baufirmen oder die Schweizer Post setzen auf den bei uns kaum bekannten 4x4-Spezialisten Dangel. Der Elsässer Betrieb rüstet fast alle Nutzfahrzeuge von Citroën, Peugeot und Fiat mit Allradantrieb aus.

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Wer oder was ist Dangel? Heute ein renommierter 4x4-Nutzfahrzeugspezialist mit 100 Mitarbeitern aus dem Elsass. Allerdings baut der Familienbetrieb «Automobiles Dangel» keine eigenen Autos, sondern hat sich auf 4x4-Umrüstungen spezialisiert.

Es begann Mitte der 1970er Jahre, als sich der frühere Peugeot-Ingenieur Henry Dangel für 4x4-Fahrzeuge zu interessieren begann. Bald konkretisierte er seine Pläne zur Umrüstung frontgetriebener Autos auf 4x4 und gründete 1979 seine eigene Firma. Er ging mit seinem früheren Arbeitgeber eine Partnerschaft ein und rüstete die Peugeot-Modelle 504 und 505 auf 4x4 um. Acht Jahre später kam Peugeot-Schwester Citroën als Kunde dazu und es folgte die Spezialisierung auf Kastenwagen – damals mit den Peugeot J5 und Citroën C25. Inzwischen hat sich Dangel in Europa für den Bau von Allrad-Nutzfahrzeugen etabliert. Rettungs-, Kommunaldienste und Baufirmen, aber auch die Schweizer Post, zählen heute zu Dangels Kunden.

Aktuell werden im Elsass täglich rund 60 Fahrzeuge auf 4x4 umgebaut. Dabei hat sich Dangel auf eine mechanische Lösung für die Transporter von Peugeot (Partner, Expert, Boxer), Citroën (Berlingo, Jumpy, Jumper) und seit 1995 Fiat (Ducato, Scudo) fokussiert. Der Ablauf ist immer gleich: der Kunde bestellt sein Fahrzeug beim Händler. Nach der Fertigung im Werk kommt der Neuwagen zum 4x4-Nachrüsten zu Dangel. Dort werden während rund sechs Stunden die Bodenfreiheit um sechs bis sieben Zentimeter erhöht, eine Visco-Kupplung, Kardanwelle, Sperrdifferenzial sowie optional ein Unterfahrschutz eingebaut. Danach liefern die Elsässer den Transporter direkt zum Händler, wo das Fahrzeug bestellt wurde.

In die Schweiz gehen jährlich etwa 60 von Dangel für rund 10'000 Franken umgebaute Fahrzeuge. Hauptkunde ist die Schweizer Post, die fast die Hälfte des gesamten Schweizer Kontingents ausmacht. Das soll sich aber ändern. Die Elsässer wollen nächstes Jahr ihren Absatz in der Schweiz auf 120 Fahrzeuge verdoppeln und europaweit soll die Produktion bis in vier Jahren von knapp 3000 auf 4000 Autos pro Jahr steigen.

Publiziert am 01.06.2015 | Aktualisiert am 01.06.2015
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1 Kommentare
  • Walter  Gygax , via Facebook 02.06.2015
    Also hier stimmt der Businessplan nicht:
    Taeglich werden rund 60 Fahrzeuge umgeruestet..
    Jaehrlich gehen rund 60 Fahrzeuge in die Schweiz.
    Wo gehen die anderen13740 FZ hin?

    Dann die Umbaukosten sind mit ca CHF 10000 betraechtlich, da wuerde ich eher direkt bei Audi, VW oder anderen 4x4 Anbietern einkaufen welche Allrad im Angebot haben.