Allergiker-Tests BLICK schnüffelt in der Prüfkammer

Mercedes will die Luftqualität im Auto verbessern und schuf dazu eine Testhalle zur Messung der Innenraum-Emissionen. BLICK schnüffelte in der neuen Prüfkammer.

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?

Top 3

1 Ford Mustang aus fast 200'000 Lego-Steinchen Klotzen mit Klötzchen
2 «Schweizer Auto des Jahres 2017» Vollgas an der Wahl-Gala!
3 Weltpremiere: Ford Fiesta Sicher in the City

News & Trends

teilen
teilen
19 shares
Fehler
Melden

Allergiker müssen in ihrem Leben auf viel verzichten. Mercedes-fahren soll aber nicht dazu gehören. Deshalb messen die Stuttgarter seit 1992 die Luftqualität in ihren Autos, damit die Luft nicht giftig wird und allergische Reaktionen auslöst. «Seither konnten wir die Innenraum-Emissionen um rund 80 Prozent reduzieren», erklärt der Leiter Umwelteinflüsse, Peter Schramm.

Peter Schramm kümmert sich bei Mercedes um Allergiker-konforme Cockpits. play
Peter Schramm kümmert sich bei Mercedes um Allergiker-konforme Cockpits. Martin A. Bartholdi

Um die Luftqualität weiter zu verbessern, hat Mercedes in Sindelfingen (DE) kürzlich eine Prüfkammer für solche Emissionen in Betrieb genommen. Jedes neue Mercedes-Modell muss für eine Woche in die 300 Kubikmeter grosse Kammer.

Mehr zum Thema

2500-Watt-Strahler simulieren Sonnenlicht und heizen den Innenraum auf 65 Grad Celsius auf. Bei unterschiedlichen Temperaturen werden rund 120 Luftproben entnommen und auf etwa 800 Substanzen untersucht. Diese Tests führt Mercedes zuerst beim Ausgangsmaterial, danach am verarbeiteten Bauteil (wie einem Lenkrad oder einer Türverkleidung) und am Schluss beim ganzen Auto durch.

 

Unzählige Messgeräte liefern bei Mercedes Informationen über die Innenraum-Materialien. play
Unzählige Messgeräte liefern bei Mercedes Informationen über die Innenraum-Materialien. Martin A. Bartholdi

Damit die Modelle wirklich keine allergischen Reaktionen auslösen, finden zusätzlich zwei medizinisch betreute Tests mit Allergikern statt. Diese tragen ein Pflaster mit Proben der Innenraummaterialien (um allfällige Reaktionen festzustellen) und absolvieren Testfahrten mit den Autos.

Publiziert am 22.12.2015 | Aktualisiert am 22.12.2015
teilen
teilen
19 shares
Fehler
Melden
autoscout24.ch