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An Silvester ist Parken an Hauptstrassen oft keine gute Idee: nicht selten gerät das Auto zum Jahreswechsel regelrecht unter Beschuss.
Das neue Jahr fängt ja gut an. Zum Kater von zu viel Silvester-Champagner gesellt sich echter Katzenjammer. Auf dem parkierten Auto liegen Raketenreste und abgebrannte Feuerwerkskörper. Auch, wenn jetzt weder Aspirin noch Kater-Frühstück helfen: Ruhe bewahren. Vieles kann man selbst flicken.
Scheibenwischer: Wischlippe auf Schäden untersuchen, nötigenfalls erneuern.
Lackoberfläche: Russ und leichte Einbrennungen lassen sich mit Lackreiniger und Politur meist völlig entfernen. Punktuelle Einbrennungen mit Lackstift ausbessern. Bei groben Brandschäden oder Beulen kann nur der Lackierer helfen.
Autoscheiben: Eingebrannte Metallschlacke (von Wunderkerzen und Vulkanen) kommt teuer: die Scheibe muss ersetzt werden!
Haftung: Kann der Verursacher ermittelt werden, muss er oder seine Privathaftpflicht-Versicherung zahlen. Bleibt der Täter unbekannt, bleibt der Autobesitzer auf dem Schaden sitzen. Hat er eine Vollkasko-Versicherung, übernimmt diese den Schaden – abzüglich Selbstbehalt und Schadenfreiheits-Rabatt-Minderung. Daher gilt: Wann immer möglich, das Auto in der Silvesternacht in eine Garage stellen.
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Das Spiel mit dem Feuer verursacht jedes Jahr so manchen Lackschaden.