VW CC Upgrade Richtung Oberklasse

Nach vier Jahren verpasst VW seinem Luxuspassat CC ein frisches Design – und eine neue Bezeichnung.

  • Publiziert: 21.01.2012, Aktualisiert: 30.01.2012
  • Von Rahel Ueding
play Gentleman: Eine Kickbewegung mit dem Fuss genügt und der Kofferraum des CC öffnet sich.

Luxus fürs Volk? Wohl kaum. Der neue VW CC bleibt auch nach dem umfassenden Facelift ein Nischenprodukt. Allerdings ein gelungenes. Mit neu gestalteter Front inklusive Bi-Xenonscheinwerfern sowie einem neuen Heck mit LED-Rückleuchten wirkt das viertürige «Comfort Coupé» dynamisch und elegant. Dazu passt sein hochwertig anmutendes, grosszügiges Interieur mit komfortablen Sportsitzen und einer Armada an Sicherheits- und Assistenzsystemen (u.a. Spurhalte-Assistent, Totwinkelwarner, Parkassistent, Müdigkeitserkennung).

Damit macht der VW CC seine Ambitionen klar. Er möchte sich künftig Richtung Oberklasse orientieren und positioniert sich – nunmehr ohne Zusatz «Passat» in der Modellbezeichnung – zwischen Passat und Phaeton. Ohne dabei aber auf die passattypischen Familientugenden zu verzichten. So fasst zum Beispiel der Kofferraum beeindruckende 532 Liter.

In der Schweiz wird der CC ab März mit zunächst zwei Benzin- (160 und 210 PS, ab 46 800 Franken) und zwei Dieselaggregaten (140 und 170 PS, ab 49 000 Franken) angeboten. Während beide Zweiliter-Turbodiesel besonders die Gleiterqualitäten des 1,5-Tönners unterstreichen, zeigen sich die Benziner etwas dynamischer.

Ab Sommer ergänzt dann der laufruhige und dennoch agile 3,6-Liter-V6-Benziner (300 PS, ab 66 400 Franken) das Angebot. Dieses voll ausgestattete Topmodell mit 6-Gang-DSG und 4Motion-Allrad-Antrieb ist ein ernsthafter Gegner für Audi A5 oder Mercedes CLS. Dennoch rechnet VW-Importeur Amag mit ähnlichen Verkaufszahlen wie beim Vorgänger (ca. 300 Stück pro Jahr).

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