Unterwegs im Porsche Boxster Spyder Darfs ein wenig weniger sein?

Weniger Auto für mehr Geld? Bei jeder anderen Marke würde uns dies empören. Nicht bei Porsche: Als Spyder hat der Boxster weniger Dach und Gewicht, aber mehr Power!

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Eigentlich kann das alles nicht sein: Wir fegen mit Kurventempi über Landsträsschen in der Toskana, bei denen manch angeblicher Sportwagen wild schieben und demnächst ins Grüne kreiseln würde. Aber der Spyder tut so, als ginge es ihn nichts an, und legt einen Zacken zu. Lenkung, Schaltung, Balance – perfekt. Nicht mal die Pneus quietschen. Irre!

Aber der Reihe nach: Man nehme den Porsche Boxster, specke 30 Kilo und das Dach ab, und stecke Cayman-GT4-Gene (wie 3,8- statt 3,4-Liter-Boxer) rein. Fertig ist der Spyder. Vor allem beim Hochorgeln sind 375 PS (bisher maximal 330) aggressiver (0-100 km/h in 4,5 s, Spitze 290 km/h) und erhalten den Preis für den coolsten Röhr-Sound der Saison.

Nur, auch das ist Porsche: Man kann Nachbarn wecken, muss aber nicht: Lässt man die Finger vom «Sport»-Modus, brummelt er nur sanft. Und selbst die straffe Federung bleibt dann alltagstauglich. Einfach eine grandiose Fahrmaschine, die diesen Monat anrollt.

Sollen wir ernsthaft 97'600 Franken (fast 10'000 mehr als ein GTS), den Durst (offiziell 9,9, beim Kurvenfetzen eher 14,0 l/100 km) kritisieren oder das fummelige, im Vergleich zum alten Spyder aber simpel zu bedienende Verdeck? Nein! Nie war Unvernunft so schön.

Publiziert am 07.07.2015 | Aktualisiert am 07.07.2015
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