Optisch verspricht die Mercedes A-Klasse einiges: BLICK sass schon am Steuer und weiss, ob sie diese Erwartungen auch auf die Strasse bringt.
Ein Wackeldackel auf der Hutablage, das ist bei der neuen A-Klasse definitiv vorbei. Eher passen täte zum 4,29 m langen Mercedes eine Discokugel oder – trotz tollem Soundsystem – eine zusätzliche iPad-BoomBox. Mit der feschen Karosserie will Mercedes mit der kleinen Kompaktklasse wieder zurück zum Puls der Zeit. Dazu passt auch das gelungene Interieur mit hochwertigen Materialien, grossem Infodisplay und schicken Lüftungsdüsen wie beim Supersportler SLS.
Auch betreffend Fahrverhalten tritt die A-Klasse deutlich sportlicher auf und überzeugt mit hervorragender Strassenlage und präziser, sehr direkter Lenkung. Für den Alltag ganz nett, die 122 respektive 156 PS starken Benziner – doch besser zur scharfen Optik passt der sportlichste 4-Zylinder-Benziner mit 211 PS. Am besten noch kombiniert mit Sportfahrwerk. So macht die A-Klasse richtig Laune. Ebenfalls im Angebot: Zwei Diesel (109 und 136 PS), wobei sich der sparsamere mit 4,5 l/100 km (98 g/km CO) begnügen soll.
Spannend: Neben der bereits gezeigten Coupé-Variante CLA wird es auch noch einen kleinen SUV auf Basis der A-Klasse geben. „Und noch eine weitere Karosserieversion“, verrät Natanael Sijanta, Mercedes Produktmanager für Kompaktwagen. Ob Kombi oder Cabrio lässt er noch offen.
In die Schweiz rollt die neue A-Klasse – die später auch mit 4x4 kommen wird – ab September. Die Preise starten, inklusive serienmässigem Kollisionswarn-Assistent, bei 29 900 Franken. Und schon nächstes Jahr schiebt Sporttochter AMG den A 45 nach. «Mit einer Literleistung», schwärmt Sijanta, «wie es sie in diesem Segment noch nicht gab. Das fährt sich dann – nennen wir es mal – sehr spassig!»
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