Opel Ampera-e: BLICK nahm Platz Strom für alle

Opel demonstriert mit dem neuen Ampera-e wie E-Mobilität für die Masse funktionieren kann. BLICK nahm schon mal Platz im Stromer.

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Das wichtigste vorab: Opel gibt für sein neues Elektro-Baby eine reale Reichweite von rund 400 Kilometern an. Da hinken Mitbewerber wie BMW i3 oder Renault Zoe noch hinterher. Zudem lässt sich an jeder Schnelladestation in nur einer halben Stunde 150 km zusätzliche Reichweite nachladen. Praktisch: Eine E-Mobility-App zeigt dem Ampera-e-Fahrer alle möglichen Ladestationen unterwegs an. So schafft man mit einer Kaffeepause entspannt die Strecke von Zürich nach Venedig.

Viel Platz im Innern

Mit einer Länge von 4,17 Metern reiht sich der Ampera-e zwischen Corsa und Astra ein. Wirkt aber mit seiner Höhe von 1,60 Metern wie ein Minivan und bietet auch entsprechend viel Platz für Passagiere und Gepäck (381 bis 1270 Liter Kofferraum). Die 429 Kilo schwere Batterieeinheit ist in einem doppelten Fahrzeugboden untergebracht, der gleichzeitig auch die Karosserie zusätzlich versteift.

Opel Ampera-e play
BLICK-Autoredaktor Robert Tomitzi nahm den Ampera-e schon einmal genauer unter die Lupe. Werk

Mit vorausschauender Fahrweise lässt sich der Ampera-e nur mit dem Gaspedal und praktisch ohne Bremse durch den Stadtverkehr zirkeln. Denn im Schiebebetrieb fungiert der E-Motor als Generator (vierfach einstellbar), lädt die Batterie und bremst so das Auto – bei Bedarf bis zum Stillstand – ab. In 7,3 Sekunden stürmt der Fünfplätzer auf Tempo 100. Die Spitze wird bei 150 km/h begrenzt.

Umfassende Garantie

Zu kaufen ist der Ampera-e bei uns ab Frühling 2017 – inklusive acht Jahre (oder 160'000 km) Werksgarantie auf die Batterie. Bleibt einzig noch der Preis offen, den wollte Opel weiterhin nicht verraten. Wir prognostizieren mal rund 40'000 Franken, und sagen so dem Ampera-e eine erfolgreiche Zukunft voraus.

Der neue Opel Ampera-e fährt der Elektrokonkurrenz dank über 500 km Reichweite davon. play
Der neue Opel Ampera-e fährt der Elektrokonkurrenz dank über 500 km Reichweite davon. Werk
Publiziert am 20.11.2016 | Aktualisiert am 20.11.2016
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autoscout24.ch

11 Kommentare
  • Daniel  Studer aus Villnachern
    20.11.2016
    Dieses wirklich tolle Auto benötigt für 10000km ca 1500kWh. Das können Sie mit einer kkeinen Solaranlage für unter 7000Fr. während 30 Jahren selbst erzeugen. Macht unter 300Fr. pro Jahr. Wo ist das Problem? Wohl nur in den Köpfen von Ewiggestrigen.
  • Urs  Schaad aus Zürich
    20.11.2016
    Wieder ein Gerät mehr, welches seine Ampere aus europäischen Kohle- und andere fosile Brenstoffe verbrennenden Kraftwerken beziehen wird. Und dank den sozi-grün-okologischen Umweltschutzmärchenerzähler kann der der noch viel Bessermensch sich der Illusion hingeben, er fahre ein solar-wind-emissionsfreies Umweltschutzsparmobil. Und der Staat bestätigt seinen Irrglauben mit üppigen Steuerreduktionen. Umweltschutz ist die einzige Staatsreligion, wo die Gläubigen Geld kriegen, wenn sie mitmachen.
  • Hans  Blattmann 20.11.2016
    Opel bzw. GM, die ersten die es kommerziell richtig mit einem E-Auto zum realistischen Preis versuchten. Sie haben es verdient, wenn sie ein grosses Kuchenstück vom E-Markt abbekommen.
  • Marco  N aus Reinach
    20.11.2016
    Klar, -Werksangaben. Im wirklichen Verkehr ist die Reichweite dann nicht mal halb so weit. Siehe heute BWM oder e-Golf. 120km und dann ist Feierabend. Im Winter bei Minusgraden nicht mal 80km
    • Gieri  Cavegn 20.11.2016
      Die 500km werden ja basierend auf NEFZ deklariert. Im Alltag werden das aber locker immer noch 350km sein. Im Winter bei kalten Temperaturen, wird die Reichweite leider 20-30 Prozent einbrechen, was aber immer noch gut 250km entspricht. Das CCS Netz (Gleichstrom Schnelllader) ist in der Schweiz schon ganz gut ausgebaut. Also braucht man bezüglich Reichweite wirklich keine Angst mehr zu haben.
  • Somboon  Saleoff aus Koh Samui Suratani
    20.11.2016
    Als Opelfahrer bin ich von den Entwicklern des Ampera e maßlos enttäuscht.
    Opel hat es wieder einmal versäumt einer fast zwei Tonnen schweren Neuentwicklung alle Räder anzutreiben, in der steilen und kurvenreichen Schweiz ein absolutes no go. Da wir jetzt mit viel Blenderei quer durch die Presselandschaft ein riesiger Werbeaufwand betrieben für eAuto das zumindest in der Schweiz kaum ergolg haben wird. Auch werden die eAutos hir in der Schweiz nicht mit 7500 $ subventioniert wie in den USA.
    • Gieri  Cavegn 20.11.2016
      Ich wohne im Kanton Graubünden. Die Strassen sind meist im ganzen Kanton schwarz geräumt. Die paar mal, wo die Strassen nicht schwarz sind, kann man Ketten montieren. Ich habe seit 2 Jahren einen Ampera. Das Teil fährt aber auch auf Schnee noch toll und ich habe die Ketten noch gar nie montiert. Ein Allrad-Antrieb ist für ein Alltagsfahrzeug meist nicht nötig. Der Ampera E soll ja günsitg bleiben. Bei einem Allrad sind auch beim E Auto die Kosten höher.