Klar moderner, mehr Platz, aber günstiger als der Vorgänger: Es spricht viel für den neuen Hyundai Santa Fe.
Obwohl von der Grösse zwischen ix35 und ix55 positioniert, wird auch die dritte Generation weiterhin Santa Fe und nicht etwa ix45 heissen. «Kein anderer Hyundai ist so bekannt», begründet Hyundai-Europe-COO Allan Rushforth, «und deshalb bleibt es bei Santa Fe.»
Der Name ist alt, der Rest komplett neu. Das schneidige Design macht Schluss mit dem altväterlichen Charme des Vorgängers. Wie in allen neueren Hyundai sind innen Styling, Qualität und Sitze topp. Nur ein paar Hartplastikblenden fallen negativ auf.
Freilich sieht man die schon vom mit verschiebbaren Sitzen aufwartenden, fürstlichen Fond aus kaum mehr: Der Innenraum ist enorm weitläufig. Der Laderaum fasst 585 bis 1680 Liter. Im 7-Plätzer (+1100 Fr.) kommen noch zwei Kids mehr unter. Fein: Mit einem Handgriff liegen die Sitze flach. Unfein: Der Durchstieg in Reihe 3 ist arg eng.
Alles andere als beengt fühlt sich der Santa Fe in der City: Aus dem trägen Kumpel wird ein behänder Gentleman. Ein Kurvenflitzer ist der 4,69 m lange Zweitönner trotz drei Modi für die feine Lenkung natürlich nicht, aber dafür der Komfort hervorragend.
Zum Reisecharakter passt der 2.2 CRDi. Beim Start gönnt sich der 197-PS-Diesel eine Gedenksekunde, zieht dann aber druckvoll und lärmfrei los. Werksangabe: 5,7 l/100 km. Alternative: 2.0 CRDi mit 150 PS. Der Basisbenziner entfällt. Trotzdem wird der Santa Fe gar etwas günstiger als zuvor: Ab 37 390 Franken kostet der Allradler, wenn er im Oktober startet – inklusive 5 Jahre Garantie und 5 Jahre Gratisservice.
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