Nissan X-Trail 2.0 dCi im Fahrbericht Mögen die Spiele beginnen

Mit stärkerem Dieselmotor und erstmals 4x4-Automatik-Kombination will Nissan die Verkäufe des X-Trail ankurbeln. Wir stellen den Familien-SUV bei den X-Trail-Games in einem Steinbruch im Schwarzwald auf die Probe.

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Das grosse Abenteuer wartet nicht in der Wüste Nordafrikas oder dem Amazonasbecken Brasiliens, sondern im Schwarzwald. Hier, in einem Steinbruch unweit des idyllischen Titisees, finden heute die X-Trail-Games statt: In verschiedenen Prüfungen will uns Nissan die Vorzüge des Familien-SUV X-Trail mit neuer Antriebsvariante präsentieren. Diese dürfte insbesondere für die Schweiz eine wichtige Rolle spielen. Der bisherige 1,6-Liter-Selbstzünder mit 130 PS wird ab Februar 2017 durch einen Zweiliter-Diesel mit 177 PS ergänzt. Fast noch wichtiger: Die Kombination aus Allradantrieb und stufenloser Automatik, die so bisher nicht erhältlich war.

SonntagsBlick-Autoredaktor Andreas Engel nimmt an Nissans X-Trail-Games im Schwarzwald teil. play
SonntagsBlick-Autoredaktor Andreas Engel nimmt an Nissans X-Trail-Games im Schwarzwald teil. Werk
Komfortabler Mix

Vom Flughafen in Zürich Kloten starten wir Richtung Norden. Auf der Autobahn und kurvigen Landstrassen gewöhnen wir uns an den 4,64 Meter langen Crossover, wie Nissan den X-Trail im Marketingslang anpreist – als Mischung aus Geländewagen und Familienvan. Erster Eindruck: Wir gleiten gediegen Richtung deutsche Grenze, die komfortabel ausgelegte Federung bügelt Bodenwellen lässig weg. Der X-Trail zieht kraftvoll an (0-100 km/h in 10,0 s), neigt sich in schnell gefahrenen Kurven aber gerne weit zur Seite. Soweit noch keine Abenteuer-Tour, vielmehr ein Entspannungstrip.

Der bequeme Familien-SUV hat bis zu sieben Sitzplätze. play
Der bequeme Familien-SUV hat bis zu sieben Sitzplätze. Werk
Spielender Abenteurer

Wir erreichen das «Basislager», erhalten die nötigen Instruktionen und wollen endlich Action. «Die Teilnehmer, die am meisten goldene Sterne während der Spiele sammeln, gewinnen einen tollen Preis», steigert der Veranstalter unsere Motivation. Doch schon bei der ersten Prüfung verlieren wir Punkte. Mit einem 10-Liter-Wasserbehälter auf dem Dach sollen wir die vor uns liegende Buckelpiste meistern – und dabei möglichst wenig Wasser verschütten. Schon am zweiten Hügel und trotz sanftem Gasfuss läufts links und rechts die Scheiben runter. «Mittelmässig», kommentiert der Instruktor.

Zügig gehts weiter über Schotterpisten, den Drehregler für den Allradantrieb (2WD, Auto, Lock) lassen wir im Auto-Modus. Zwischenhalt: Für einen Zusatzstern sollen wir die über mehrere Bäume aufgeklebte Zahl 7 abfotografieren – symbolisch für die bis zu sieben Sitzplätze, die der X-Trail optional bietet.

Auf der Buckelpiste kaum Wasser zu verlieren, war weniger einfach, als erwartet. Instruktoren-Urteil: «Mittelmässig!» play
Auf der Buckelpiste kaum Wasser zu verlieren, war weniger einfach, als erwartet. Instruktoren-Urteil: «Mittelmässig!» Werk
Siegerehrung

Die nächste Prüfung heisst «Only for the brave» und verlangt permanenten 4x4: Der vor uns liegende Hang ist steil und matschig, der X-Trail kraxelt aber auch hier problemlos und dank 380 Nm immer mit genügend Power hinauf und sichert uns den nächsten Stern. Nur der durch das CVT-Getriebe auftretende Gummiband-Effekt, also das verzögerte, ruckartige Beschleunigen am Hang, ist gewöhnungsbedürftig. Über den erkämpften dritten Rang sind wir im Ziel zwar etwas enttäuscht – ein Abenteuer war der Tag aber allemal.

Der X-Trail mit neuer Antriebskombination hat seine Aufgabe als Freizeit-Abenteurer souverän gemeistert und ist mit Preisen ab 41'220 Franken inklusive umfangreicher Serienausstattung ein fairer Deal. Zumal Nissan noch bis Ende Jahr Rabatte von bis zu 7290 Franken auf Vorbestellungen gewährt.

Publiziert am 27.11.2016 | Aktualisiert am 28.11.2016
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3 Kommentare
  • Hermann  Kuch aus Uznach
    27.11.2016
    Ich fahre derzeit einen 2-Rad angetriebenen weil sie den Diesel mit Automatic und 4x4 gar nicht im Programm hatten. Vermutlich muss ich in zwei Jahren doch die Marke wechseln, wenn die Kinderkrankheiten bei diesem Typen nicht ausgemerzt werden.
  • Hansruedi  Gut , via Facebook 27.11.2016
    Habe hier in den Philippines massive Probleme mit meinem x-trail. Modell 2005, 80,000km. Diverse Sensoren des CAN Computers spielen verrueckt. Standgas pendelt zwischen 1500 und 2000 U/min und das automatische Getriebe schaltet nicht mehr richtig. Fazit zu billige Sensoren und viel "nice to have" gadgets. Nach Jaguar und Opel fuer mich eine weitere no go Marke.
  • Ewald  Rindlisbacher aus Grayland
    27.11.2016
    Also diese Strecke kann ich in jedem 2rad Antrieb fahren, nur weil es Schotter hat auf der Strasse braucht es noch kein 4x4.