Mitsubishi Neues Outfit für den Outlander

Mitsubishi hat seinen Outlander umfassend überarbeitet. Der Familien-SUV will nun mit deutlich dynamischerer Optik und weiteren zahlreichen Verbesserungen verlorenes Terrain wieder aufholen.

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?

Top 3

1 Mercedes-AMG E 63 und E 63 S 4Matic+ bereits gefahren Echt Weltmeisterlich
2 Alfa Romeo Giulia Veloce schon gefahren Jetzt startet die Allrad-Giulia
3 Überarbeiteter Dacia Sandero Stepway Konkurrenzlos günstig

Neuheiten

teilen
teilen
23 shares
Fehler
Melden

Keine Frage, der seit drei Jahren gebaute Mitsubishi Outlander ist ein gutes Auto. Nur sah der japanische SUV bislang ziemlich langweilig aus. Und in einem derart umkämpften Segment wie den Familien-SUVs hats ein fade aussehender Outlander gegen die dynamischer wirkende Konkurrenz wie Ford Kuga oder Mazda CX-5 natürlich schwer. Das hat man auch in Japan erkannt – und relativ flott Abhilfe geschaffen. Der neue Mitsubishi-Chefdesigner nahm sich persönlich der Sache an und verwandelte den bislang eher dröge ausschauenden Outlander in einen dynamisch und edel wirkenden SUV. Die Plattform wurde zwar nicht angetastet, «dennoch wurden über 100 Verbesserungen vorgenommen und so kommt der Outlander fast wie ein neues Modell daher», freut sich Bernd Hoch, Geschäftsführer von Mitsubishi-Schweiz. Front und Heck wirken nun mit Chromspangen, Schürzen und silberfarben abgesetztem Unterfahrschutz, neuen LED-Scheinwerfern und -Rückleuchten deutlich eleganter und dynamischer. Hoch verrät: «Das frische Outlander-Gesicht entspricht der neuen Mitsubishi-Designsprache und wird künftig auch alle weiteren, neuen Modelle prägen.»

Innen hat der als Fünf- oder Siebensitzer mit bis 1754 Liter Kofferraumvolumen erhältliche Outlander ein neu gestaltetes Lenkrad für die elektromechanische Lenkung sowie deutlich besseren Seitenhalt bietende Sitze erhalten. Das Cockpit mit nun schneller reagierendem Navi wirkt zwar edel, aber nicht besonders übersichtlich. So wäre es zum Beispiel interessant zu erfahren, weshalb die Gestalter der Instrumententafel die Knöpfe für Frontscheiben- und Lenkradheizung ganz unten in der Mittelkonsole versteckten, während sie die Belegungsanzeige der Sicherheitsgurten prominent ins beste Sichtfeld rückten...

Dass die Mitsubishi-Techniker das Fahrwerk des Outlanders erfolgreich überarbeitet haben (steiferer Fahrwerksquerträger, vergrösserter Dämpferdurchmesser an der Hinterachse, geänderte Kennung der Federn und Stossdämpfer), merken wir schon nach wenigen Metern. Souverän bügelt unser Testwagen auf der Autobahn alle Fahrbahnwellen weg, meistert auch auf der Landstrasse alle Unebenheiten und schwankt vor allem nicht durch Kurven wie ein Wackelpudding. Die Motoren, ein Zweiliter-Benziner – «wohl nur etwa 15 Prozent aller Käufer werden sich dafür entscheiden», vermutet Bernd Hoch – und ein 2,2-Liter-Diesel mit je 150 PS Leistung arbeiten sauber (Euro 6) und vor allem erstaunlich leise. Bei uns in der Schweiz werden die Dieselvarianten ausschliesslich mit 4x4 angeboten, wählen kann der Kunde aber zwischen 6-Gang-Schaltung oder 6-Gang-Automatik (siehe Tabelle). Einzig schade, dass es für die zwei teuersten Dieselvarianten keine Stopp/Start-Automatik gibt. Allerdings können sich die Normverbrauchsangaben auch so sehen lassen. Und im Januar folgt dann noch die Outlander Plug-in-Hybridvariante PHEV.

Fazit: Mit neuem Outfit, weiteren Verbesserungen und fairen Preisen meldet sich der Outlander zurück und wird so wieder zur prüfenswerten Alternative im Familien-SUV-Segment.

Publiziert am 05.10.2015 | Aktualisiert am 05.10.2015
teilen
teilen
23 shares
Fehler
Melden
play
autoscout24.ch