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Von wegen «kein Erfolg»: Branchengerüchten zum Trotz macht der A1 seinen Weg. 2011 fand der kleine Audi 118000 statt der budgetierten 100000 Käufer. Ab Februar soll der 5-Türer Sportback weitere Kunden anlocken – und bei uns dann gar 80 % aller A1-Verkäufe ausmachen.
Vorne ist der Sportback mit dem 3-Türer identisch: Derart perfekte Qualität bietet kein anderer Kleinwagen. Dafür aber viele hinten mehr Platz: Klar fällt der Einstieg im Sportback leichter. Aber der Türausschnitt ist schmal. Und nur ein Zentimeter mehr Kopffreiheit machen aus dem engen zwar jetzt einen für Erwachsene kurzstreckentauglichen Fond. Das Platzangebot bleibt aber weiterhin eher knapp. Ziel also verfehlt? Das nicht. Der Sportback ist zwar weiterhin eher Lifestyle- statt Familienauto, aber klar praktischer als z.B. ein Mini.
Obendrein macht er in Kurven ähnlich Laune: Der unveränderte 3,95 Meter kurze A1 fegt zügig über kurvige Landstrassen und wuselt handlich durch die City, ohne je gemein zu federn. Gut auch die vier Benziner- und drei Dieselmotoren mit 86 bis 185 PS. Neu starten Mitte Jahr der quirlig-temperamentvolle 140-PS-TFSI mit Zylinderabschaltung (4,7 l/100 km) und der kultivierte und doch bärenstarke 143-PS-TDI (4,1 l/100 km).
Ab 26250 Franken, also 1000 Franken mehr als für den 3-Türer, gibt es den A1 Sportback mit Klimaanlage und 100000 km bzw. 10 Jahre Gratisservice. Aber all die hübschen Optionen, wie Internetzugang und Stylingpakete, kosten deftig. Nur hat das den Erfolg der Marke noch nie gebremst.