Im Kopf-an-Kopf-Rennen mit der etablierten Konkurrenz setzt Hyundai ein weiteres Highlight. Der brandneue i30 Wagon ist so gut wie er aussieht.
Jede grosse Automarke hat ein Modell, das sie zu dem macht, was sie ist. Bei VW ist es der Golf, bei Ford der Focus. Bei Hyundai übernimmt diese Rolle der i30. Dafür haben sich die Koreaner stark am europäischen Geschmack orientiert. Gestylt und entwickelt wurde er in Deutschland, gebaut in Tschechien. Das Resultat überzeugt: Kein Konkurrent kommt dem Golf-Gefühl so nahe. Trotzdem wirkt der i30 eigenständig und wenig uniform.
Das gilt auch für das neue Kombimodell Wagon. 15 Zentimeter länger als die Limousine (4,48 m) wirkt er elegant und trotzdem dynamisch. Innen überzeugt er nicht nur mit viel Platz für bis zu fünf Insassen und grossem Laderaum (582 bis 1642 Liter), sondern auch mit guter Verarbeitung und hoher Wertigkeit. Die Motoren (2 Benziner, 100 und 135 PS; 1 Diesel, 128 PS) kennen wir aus der Limousine, wobei uns vor allem der Diesel gefällt. Keine Schwäche auch im Fahrbetrieb: Komfort und Strassenlage sind klassenüblich gut.
Dementsprechend freut sich Diego Battiston, Chef Hyundai Schweiz, auf den Verkaufsstart im August: «Rund 40 Prozent aller i30-Käufer werden das neue Kombimodell wählen. Dabei rechne ich mit vielen neuen Kunden von Fremdmarken.» Damit dürfte er recht haben, denn wie immer stimmen bei Hyundai Ausstattung und Preise: Den Einstieg macht der etwas schwach motorisierte 1,4-Liter (100 PS) mit 18 240 Franken, das Topmodell (128 PS) kostet 33 390 Franken; im Schnitt rund 1200 Franken mehr als die Limousine.