Kia Optima Sportswagon Unverhofft kommt oft

So war das nicht geplant: Ab Oktober steht bei Schweizer Kia-Händlern die Kombi-Version des Optima. Neben seinem schicken Design will der Mittelklasse-Kombi vor allem mit einem üppigen Raumangebot und einer langen Ausstattungs-Liste punkten.

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Ursprünglich plante Kia keine Kombi-Version des Optima. Doch um Opel Insignia, Renault Talisman und VW Passat in Europa die Stirn zu bieten, überraschten die Koreaner am diesjährigen Genfer Autosalon mit dem Optima Sportswagon die etablierte Mittelklasse-Kombi-Konkurrenz.

Erster Eindruck: das passt – auch ohne 4x4

Angeboten wird der Optima Sportswagon in fünf Versionen («Classic», «Trend», «Style», «Style GT-Line» und «Style GT»). Neben dem neuen 2.0-Liter-Turbobenziner (245 PS / 353 Nm), der die «Style-GT»-Version in 7,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h bringt, steht potentiellen Kunden aus der Schweiz der aus der Limousine bekannte 1,7-Liter-Diesel (141 PS / 340 Nm) zur Wahl.

Ein gelungenes Heck: der Optima Sportswagon vermag auch optisch zu überzeugen. play
Ein gelungenes Heck: der Optima Sportswagon vermag auch optisch zu überzeugen. Werk

Wie zu erwarten, rechnet sich Kia vor allem für den Vierzylinder-Diesel gute Verkaufschancen aus. Der erste Eindruck zeigt: In der City, auf Landstrassen und Autobahnen schwimmt der Diesel-Optima-Kombi lässig mit und kommt kaum in Bedrängnis.

Das Sechsstufen-Doppelkupplungsgetriebe passt gut zum dezent im Hintergrund arbeitenden Selbstzünder. Lediglich in höheren Drehzahlbereichen kann der Vierzylinder seinen vergleichsweise geringen Hubraum nicht überspielen.

Das Cockpit wirkt schick, aber enthält für den europäischen Geschmack etwas gar viele kleine Knöpfe. play
Das Cockpit wirkt schick, aber enthält für den europäischen Geschmack etwas gar viele kleine Knöpfe. Werk

Da fällt schon schmerzlicher ins Gewicht, dass Kia keine seiner Optima-Varianten mit Allradantrieb ausstattet – wer bei Kia 4x4 will, muss auch weiterhin zum entsprechend breit gefächerten SUV-Programm greifen.

Platz für alle(s)

Auf dem Mitteltunnel finden sich im Optima Sportswagon für den europäischen Geschmack zwar etwas viele kleiner Schalter, ansonsten vermag das Innere aber zu überzeugen.

Der 552 Liter grosse Kofferraum lässt sich auf bis zu 1686 Liter erweitern. Ebenso angenehm: zahlreiche Befestigungsmöglichkeiten und Ablagen.

Mit umgeklappten Sitzen bietet der Optima Sportswagon bis zu 1686 Liter Laderaum. play
Mit umgeklappten Sitzen bietet der Optima Sportswagon bis zu 1686 Liter Laderaum. Werk
Jagdsaison

Beim Sichten der Ausstattung des Kia Optima Sportswagon dürfte die Konkurrenz blass werden. Das Basismodell bietet serienmässig unter anderem einen Acht-Zoll-Touchscreen, Navi, 16-Zoll-Alufelgen, Klimaanlage, Rückfahrkamera, elektrische Parkbremse, Multimediasystem, Tempomat – und so weiter und so fort.

Die Schonzeit für die Konkurrenz endet hierzulande im Oktober, wenn die Basisversion ab 29'950 Franken bei Kia-Händlern steht.

Publiziert am 08.09.2016 | Aktualisiert am 08.09.2016
Lautlos geniessen

Kia Optima Plug-in-Hybrid

2017 wird Kia den Optima und den Optima Sportswagon als Plug-in-Hybrid anbieten. Die Kombination aus Zweiliter-Benzindirekteinspritzer und 50-kW-Elektromotor summiert sich zu einer Systemleistung von 205 PS mit 375 Nm (0-100 km/h in 9,2 s, Spitze 192 km/h). Laut Kia soll der Plug-in-Hybrid-Optima rein elektrisch bis zu 54 Kilometer weit kommen und beim Start mit vollen Akkus lediglich 1,7 l/100 km/h verbrauchen. Bei einer ersten Fahrt kann dieser ebenso punkten wie beim Design – abgesehen von der etwas zu hohen Sitzposition liefert die Limousine eine überzeugende Vorstellung ab.

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1 Kommentare
  • Gabor  Posch 08.09.2016
    Der 245-Turbo-Benziner mit über 350 Nm, das klingt schon mal gut, wobei ich den noch lieber in der Optima-Limousine sehen würde, die ja leider nicht mal (mehr?) auf der offiziellen Kia-Seite zu finden ist. Ist mir schleierhaft, warum sich der Optima in der Schweiz so mies verkaufte, ein optisch wirklich gelungener Wurf, aber halt preislich auch kein Schnäppchen mehr. Und wie immer: Es kommt zu viel Gewicht aus dieser Ecke der Welt.