Der neue Mitsubishi ASX will ein Alleskönner sein. Und nach der ersten Probefahrt ist klar: VW Tiguan, BMW X1 und Ford Kuga haben einen neuen Herausforderer.
Mit dem ASX (für «Active Smart Crossover») landet Mitsubishi einen Rundumschlag: Wendig wie ein Stadtauto, komfortabel wie eine Reiselimousine, kletterfähig wie ein Offroader, sparsam wie ein Öko-Zwerg.
«Für die Schweiz passt am besten die Variante mit dem 150 PS starken 1,8-Liter-Turbodiesel und 4x4», vermutet Bernd Hoch, Chef Mitsubishi Schweiz. Tatsächlich verhilft der Dieselmotor dank 300 Nm Drehmoment dem Crossover zu kräftigem Antritt. Eigentlich als Fronttriebler unterwegs, lässt sich beim ASX per Drehknopf der 4x4 optional zuschalten.
Das gibt Sicherheit im Gelände oder zur Winterzeit – und spart beim Verbrauch. Auch dank Leichtbauweise und serienmässiger Stopp-/Start-Automatik kommt der 1.8 DID AWD mit bloss 5,7 l/100 km aus.
Der 4,30 Meter lange Fünfplätzer ist wendig, bietet viel Fahrkomfort und eignet sich auch als Stadtauto bestens. Nicht zuletzt auch dank der erhöhten Sitzposition. Im Interieur herrscht leider düstere Kunststoff-Optik. Einzig die Topversionen verwöhnen mit Leder, Panoramaglasdach, Navi und Premium-Soundanlage.
Doch das Beste zum Schluss: Den ab Ende Monat erhältlichen ASX gibts als Diesel-4x4 mit 6-Gang-Handschaltung schon ab 32990 Franken. Das sind 17 Prozent weniger als der Durchschnitt bei der Konkurrenz. Der ab September lieferbare 1,6-Liter-Benziner wird gar schon ab 25990 Franken angeboten.
«Allerdings», erklärt Hoch, «ist der Benziner mit 117 PS für die Schweiz etwas schwach motorisiert. Daher bieten wir ihn nur als 2WD an.»