Exklusive Probefahrt Mit dem neuen Astra in eine bessere Zukunft

Die Serienproduktion startet erst in knapp sechs Monaten. Dennoch durfte SonntagsBlick exklusiv und noch getarnt den neuen Opel Astra bereits so fahren, wie er im Herbst an der Frankfurter IAA Weltpremiere feiern und kurz darauf in den Verkauf kommen wird.

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Höchste Zeit, dass der aktuelle Opel Astra ersetzt wird. So direkt sagt dies bei Opel zwar keiner. Denn mit über 230'000 verkauften Einheiten ist der Astra in Europa weiterhin die Nummer 4 und macht über 20 Prozent des Marken-Verkaufsvolumens aus. Aber selbst die Opel-Verantwortlichen geben heute mehr oder weniger offen zu, dass es bei der aktuell vierten Generation schon einiges an Verbesserungspotenzial gibt. So sind die Motoren zu durstig, die Bedienung zu kompliziert und das Interieur alles andere als ein Raumwunder. Mit der im Herbst startenden fünften Astra-Generation, basierend auf der komplett neuen Plattform D2, scheint Opel nun ein topmodernes und äusserst dynamisch wirkendes Kompaktfahrzeug gelungen, wie wir uns bei einem ersten Rollout mit noch getarnten Prototypen sowie Vergleichsfahrten mit dem auslaufenden aktuellen Modell überzeugen konnten.

Als erstes fällt auf: Der neue Opel Astra ist entgegen dem allgemeinen Trend nicht grösser als sein Vorgänger. Im Gegenteil er schrumpft in der Länge um fast fünf Zentimeter auf 4,37 Meter und mit 1,46 Meter Höhe ist er auch um 2,6 Zentimeter flacher. Trotz der wilden Camouflage-Tarnung lässt sich unschwer erkennen, dass der kompaktere Astra zusammen mit den kürzeren Karosserieüberhängen optisch erfreulich dynamisch wirkt. Der Astra-Projektleiter Marc Schmidt versichert aber: «Trotz den kompakteren, äusseren Abmessungen gibts im Neuen hinten 3,4 Zentimeter mehr Beinfreiheit für die Passagiere.» Und wie ich mich bei einer Sitzprobe im Fond selbst überzeugen kann, ist trotz der abfallenden Dachlinie und meiner Grösse von 1,78 Metern auch mangelnde Kopffreiheit kein Thema.

Stolz ist Schmidt aber auch auf die Tatsache, dass dank diverser Massnahmen wie der Verwendung von besonders leichten Hochleistungsstählen bei Chassis und Karosserie sowie neuen Produktionsprozessen das Gewicht des Astra je nach Variante um bis zu 200 Kilo reduziert werden konnte. Dies wirkt sich nicht nur positiv aufs Handling des Fahrzeugs aus – unser Prototyp mit dem kleinen 1,0-Liter-3-Zylinder-Turbobenziner mit 105 PS wirkte erstaunlich munter und leichtfüssig und gefiel mit einer hervorragenden Fahrwerksabstimmung – sondern ebenso positiv auf den beim Vorgänger noch kritisierten Verbrauch.

In gut einem halben Jahr startet der Verkauf des Astra – erst als Limousine mit fünf Türen und vier komplett neu entwickelten Benzin- und Dieselmotoren (95 bis 200 PS). Weitere Karosserie- und Motorvarianten (Kombi, Coupé sowie ein sportlicher OPC) werden bald folgen. Leider kein Thema scheinen dagegen – mindestens derzeit – Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe zu sein. Immerhin wird im Laufe des Produktzyklus eine neue Acht-Gang-Automatik inklusive Wandler-Überbrückung für schnelle Gangwechsel folgen. Und als erster Hersteller neben Premiummarken wie BMW oder Mercedes lanciert Opel im Astra als Option zudem den Telematikdienst Opel OnStar. Das aus den USA bekannte System kann dank einem eingebauten LTE-Modul nicht nur einen – ab 2018 auch bei uns obligatorischen – Notruf absetzen, sondern ist mit dem Bordcomputer vernetzt und dient so als Hotspot für bis zu sieben Handys oder ermöglicht Fernwartung. Auch dies zeigt: Mit dem neuen, modernen Astra startet Opel in eine bessere Zukunft.

Publiziert am 10.05.2015 | Aktualisiert am 10.05.2015

Nachgefagt bei Peter Fahrni, Managing-Director Opel Suisse

Wie wichtig ist der neue Astra für Opel?
Peter Fahrni:
Ihm kommt eine sehr hohe Bedeutung zu, da der Astra zusammen mit Corsa und Mokka den Kern unseres breiten Produktspektrums bildet. Natürlich hoffen wir, mit der mittlerweile elften Kompaktklasse-Generation weitere Kunden dazugewinnen zu können.

Wird er den Bestseller VW Golf vom Thron stossen?
Wir fokussieren uns auf den Wettbewerb im Kompaktsegment und sind überzeugt, mit der neuen Astra-Generation ein sehr attraktives und innovatives Fahrzeug in dieser Klasse anbieten zu können. Neben dem dynamischen Design zeichnet sich der neue Astra durch bestechende Alleinstellungsmerkmale aus und wird unsere Kunden begeistern.

Weitere Karosserievarianten folgen bald. Wie stehts bei den Motoren, sind Alternativantriebe geplant?
Neben den neuesten, modernen Benzin- und Dieselantrieben ist auch eine Erdgas-Variante (CNG) angedacht.

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SonntagsBlick-Autoredaktor Raoul Schwinnen durfte den neuen Astra ein halbes Jahr vor seiner Weltpremiere erstmals probefahren. play
SonntagsBlick-Autoredaktor Raoul Schwinnen durfte den neuen Astra ein halbes Jahr vor seiner Weltpremiere erstmals probefahren.
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7 Kommentare
  • Sndra  Kuster 10.05.2015
    Ich kam in den "Genuss", den aktuellen Astra als Mietauto zu fahren. Mit bombastischten 68 PS. Welch ein Schrott. Nie wieder Opel.
    • Roger  Stahel 10.05.2015
      Wegen 68 PS bezeichnen sie den Opel also als Schrott!?,dann müsste ja mein 19 jähriger Opel Corsa B mit 60 PS absoluter Schrott sein,er läuft aber inzwischen mit 178000 Km immer noch wie eine Orgel,zudem gibt es auch andere Modelle mit wesentlich mehr PS!
    • Roger  Stahel 10.05.2015
      Schon einmal etwas von verschiedenen Motorvarianten wie Modellen gehört?
    • Steph  An , via Facebook 11.05.2015
      Tja, was soll mann dazu noch sagen?
      Es gibt keinen aktuellen Astra mit 68PS!!! Das war bestimmt ein Corsa! :-
      Und wie schon erwähnt wurde, hat die Motorenvariante nichts mit Qualität zu tun.
  • Horst  Schlemmer aus Einsiedeln
    10.05.2015
    Opel war immer sehr gut!
    Leider hat das image immer mehr gelitten und den golf wird er nie vom thron stossen aber ich werd ihn mir ansehen!
    • Roger  Stahel 10.05.2015
      Das einzige was bei Opel schlecht ist ist das Marketing wie z.B die Autozeitschriften wie AB und AMS die die reinsten VW Reklamen-Heftli sind,leider fallen zu viele Leute auf diesen Gag rein!
  • john  meier 10.05.2015
    wenn sie mal einen knackigen sportlichen astra bauen würden mit guten sitzen und einem sparsamen kräftigen motor wie etwa der ford ecoboost dann würde ich mir auch einen kaufen.auch weil z.b.vw einfach zu teuer geworden ist.