Exklusive Fahrt im Prototyp BMW zeigt Öko-Van

BMWs eDrive-Label wächst: Anfang 2016 kommt auch der 2er Active Tourer mit Plug-in-Technik zu uns.

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«Sehr dynamisch für einen Van!», freuen wir uns nach der ersten Probefahrt im Prototypen des 2er Active Tourer mit Plug-in-Hybrid-Antrieb. «Das ist auch kein Van, sondern ein Sports Activity Tourer!», ermahnen uns die BMW-Verantwortlichen scherzend. Auch wenn die Segment-Bezeichnungen der Bayern immer skurriler werden – Autos bauen können sie.

Nach X5 und dem 3er erhält Anfang 2016 auch der 2er-Van ein Doppelherz aus Verbrenner- und E-Motor. Der Clou: Während der 1,5-Liter-Dreizylinder-Benziner (136 PS) die Vorderräder antreibt, sitzt das E-Aggregat (65 kW/88 PS) an der Hinterachse. Bei Bedarf ist der Active Tourer so also ein 4x4 mit einer Systemleistung von 220 PS und 385 Nm. In der Sportstellung der Steptronic-Automatik dauert der Sprint auf 100 km/h nur 6,5 Sekunden – und der Van wird zum richtigen Sportler!

Neben dem Mischbetrieb kann der 2er aber auch im Modus «Max eDrive» bis zu 38 km rein elektrisch fahren. Praktisch in der Stadt oder zum Pendeln. Die Batterie kann dann abends in rund drei Stunden an der heimischen Steckdose geladen werden. Kombiniert soll der Plug-in laut Normzyklus mit knapp zwei Litern Benzin auf 100 km auskommen – in der Praxis dürften es allerdings mindestens sechs Liter sein. Preise nennt BMW noch keine. Sie dürften aber auf Niveau des 225i starten, also bei rund 45'000 Franken.

Publiziert am 08.07.2015 | Aktualisiert am 09.07.2015
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autoscout24.ch

5 Kommentare
  • Patrick  Jane aus Basel
    09.07.2015
    Hybride sind nur für defensive Fahrer geeignet, sonst erreicht man die theoretischen Verbrauchswerte unmöglich. BMW und defensive Fahrer passen allerdings nicht zusammen. Die hängen einem immer an der Stossstange.
  • Felix  Egolf aus CHAM
    09.07.2015
    Cooles Konzept mit grossem Sparpotenzial! Doch wer nicht gewillt ist, vorausschauend und energetisch zu fahren wird trotz aller Technik mit diesem schweren Auto nur durchschnittliche Werte erzielen. "Sportliche Fahrweise" und wenig Energieverbrauch gibts leider
    nicht
  • M  Müller aus Zürich
    09.07.2015
    Elektrische Fahrdistanz 38km - das ist ein Witz! Warum gibt es keine Deutschen Autos welche dem TESLA Paroli bieten können? Strom liefert die Sonne ja gratis ohne Ende. Die Sonne liefert mehr als das 7000fache des weltweiten Energiebedarfs an Sonnenenergie zur Erde.
    • Rochas  Esteban aus Bern
      09.07.2015
      Weil ein Tesla mit grossen Batterien momentan noch das Doppelte kostet - der BMW im Artikel kostet unter 50000 Franken.

      Ein vollausgestatter Tesla S oder X hingegen kostet um die 100000 Franken oder sogar noch mehr.

      Wir müssen noch ein paar Jahre warten bis grosse Batterien wie im Tesla für Autos in mittlerer und unterer Preisklasse verfügbar sind.

      Dann kommen solche Autos von Chevrolet, BMW und Nissan, nicht nur von Tesla.
    • Jean-Philippe  Ducrey 09.07.2015
      Kurz so als Anstupf zum Nachdenken: Wenn man die ganze theoretisch mögliche Lithium-Jahresproduktion für Autos verwenden würde, also keine Notebooks, Mobiltelefone etc. könnte man etwa 500000 Autos pro Jahr herstellen.
      Allein VW stellt aber 9 Mio. Autos pro Jahr her, insgesamt sind es rund 85 Mio. weltweit.
      Sie sehen also, die Tesla Technologie ist zwar nett und spassig, aber in Sachen Automobile Zukunft ein absoluter Fehlgriff.