Selten waren die Erwartungen so gross wie an den neuen Opel-Kleinstwagen Adam.
Nach dem kleinen Crossover mit dem wenig überzeugenden Namen Mokka, soll es nun im Kleinstwagensegment der Adam richten; übrigens auch bei uns englisch «Ädäm» ausgesprochen. Aber trotz seiner etwas unglücklichen Bezeichnung hat der neue Opel-Einsteiger Potenzial zum Erfolgsmodell: Neben Agila und Corsa soll er mit einer Länge von knapp 3,70 Metern und drei bekannten Benzinmotoren (70 bis 100 PS) in die Lücke stossen, in der sich trendige Grossstädter zu Hause fühlen.
Der Adam will mehr als ein rundlicher Frauenversteher mit schmuckem Gesicht und Kulleraugen sein. So gibt’s denn auch die eine oder andere muskelartig geformte Kante an Front und Seite. Nicht nur die optional kontrastfarbigen Bügel, die das Dach halten, erinnern an den Audi A1. Auch bei Ausstattungsdetails und Individualisierung erinnert der Adam an die Premiumkonkurrenz von Audi oder Mini. Lenkradheizung, die drei verschiedenen Themenwelten Jam, Glam und Slam für den Innenraum, ein LED-Sternenhimmel oder das vernetzte Entertainmentsystem mit grossem Touchscreen lässt Opel von einem dringend benötigten Klassensprung träumen.
Weltpremiere feiert Adam im Herbst am Pariser Autosalon. Verkaufsstart ist Anfang 2013, die Einstiegspreise könnten knapp unter 20 000 Franken starten.
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