Erster Fahrbericht VW Passat mit Stecker

Auf den VW Golf GTE folgt nun der Passat mit Plug-in-Hybridantrieb. Zehn Monate vor dem offiziellen Verkaufsstart konnten wir den sparsamsten Passat bereits probefahren.

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Auf den ersten Blick ist der GTE ein ganz normaler VW Passat: grundsolide und Meister der Mittelklasse. Wird er aber mit vollem Akku gestartet, befindet er sich automatisch im «E-Mode». Das heisst: Er fährt nur mit dem 115 PS (7 PS mehr als im Golf GTE) starken E-Motor – also flüsterleise und rein elektrisch bis zu 50 Kilometer weit und maximal 130 km/h schnell. Ideal also, um täglich ins Büro zu pendeln.

Aufladen lässt sich der leere Akku an einer normalen Steckdose (ca. 4 Std. Ladezeit), der Wallbox (ca. 2,30 Std.) oder direkt über den Benzinmotor während der Fahrt. Im Modus «Hybrid Auto» wird die in der Batterie gespeicherte Energie genutzt, um den 1,4-Liter-TSI-Benziner (156 statt 150 PS) optimal zu unterstützen und so den Verbrauch zu minimieren. Praktisch, wer längere Strecken möglichst sparsam zurücklegen will.

Für Fahr- statt Sparspass gibts die Taste «GTE-Mode». Wird diese aktiviert, sprechen Motor, Getriebe und Lenkung spürbar dynamischer an. Beide Motoren «boosten» nun mit 218 PS Systemleistung und beschleunigen den Passat GTE in nur 7,5 Sekunden auf Tempo 100 und bis zur Spitze von 221 km/h. VW verspricht einen Normverbrauch von unter 2,0 l/100 km, was einem CO2-Ausstoss von weniger als 45 g/km entspricht.

Wie schon beim Golf hinterlässt auch die GTE-Variante des Passat einen ausgereiften Eindruck und nimmt – mit total knapp 1000 km Reichweite – der Elektromobilität die 'Reichweitenangst'. Der Passat GTE soll ab Oktober bei den Schweizer Händlern stehen, die Preise sind noch nicht fixiert.

Publiziert am 24.02.2015 | Aktualisiert am 24.02.2015
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Autosalon Genf 2015
Neben dem Schaltgriff lassen sich die verschiedenen Fahrmodi wählen, wodurch entschieden wird welcher Motor nun für den Antrieb sorgt. play
Neben dem Schaltgriff lassen sich die verschiedenen Fahrmodi wählen, wodurch entschieden wird welcher Motor nun für den Antrieb sorgt.
autoscout24.ch

4 Kommentare
  • Alex  Müller aus Thalwil
    25.02.2015
    Viel zu teuer. Normales Auto kaufen kommt um Welten günstiger - trotz Mehrverbrauch.
  • Meyer  Roman aus Aarau
    25.02.2015
    VW soll doch bei Toyota schauen wie es geht.

    Toyota hat 15 Jahre Erfahrungen im Sector Hybrid.

    50 Km mit 130 und dann ist schluss, reicht den das.
    • Jean  Stoerk 25.02.2015
      Wenn Sie Toyota als Vergleich nehmen langt das locker. Toyota gibt für den Prius eine rein elektrische Reichweite von 2km bei maximal 50km/h an.
      Es ist ja auch nicht sonderlich sinnvoll einen Hybrid rein elektrisch fahren zu wollen, dann wäre man mit einem Elektroauto besser bedient. Ein Hybrid kombiniert die Vorteile aus beiden Antriebswelten und in diesem Modus sollte man ihn auch nutzen.
  • Marc  Heusser aus Zürich
    24.02.2015
    Leider wird in Realität der Normverbrauch kaum erreicht werden. Das liegt am Messverfahren, das besonders Elektroantriebe im Vergleich viel zu gut erscheinen lässt. Ich schätze mal einen realen Verbrauch von 5 l / 100 km. Eigene Erfahrung mit einem Mitsubishi i-MiEV rein elektrisch: Normreichweite 150 km, im Winter nach 3 Jahren Strecke Winterthur-Zürich mit maximal 80 km/h noch 75 km Reichweite. Elektrisch ist gut, aber der VW GTE dürfte nur 25 km elektrisch fahren, besonders mit 130 km/h :-