Erste Mitfahrt mit dem Opel Ampera-e Elektro-Blitz!

Mit dem neuen Ampera-e möchte Opel seine Mitbewerber im Elektro-Segment abhängen. Vor allem dank der Reichweite des kompakten Fünftürers.

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Ein eisiger Wind pfeift über den leeren Parkplatz in Warren (USA). Die riesige Asphaltfläche gehört General Motors und ist unser abgeschottetes Testgelände für den neuen Opel Ampera-e. Der Elektroblitz gilt bei Opel als Hoffnungsträger. Und der 204 PS starke Ampera-e soll real ca. 400 Kilometern weit kommen.

Im Vorserien-Modell dürfen wir vorerst nur auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Erste Erkenntnis: Innen ist der nur 4,17 Meter kleine Fünftürer ein Riese. Der Ampera-e bietet mindestens soviel Platz wie ein Astra. Zum luftigen Raumgefühl trägt der flache Fussraum bei, denn das 430 Kilo schwere Batteriepaket sitzt ein Stockwerk tiefer im doppelten Boden.

BLICK-Autoredaktor Robert Tomitzi nach der Mitfahrt im Vorserien-Ampera-e. play
BLICK-Autoredaktor Robert Tomitzi nach der Mitfahrt im Vorserien-Ampera-e. Werk

Geht der ab, Mann!

Unser Testfahrer gibt Vollga..., äh Vollstrom und der Ampera-e zischt ab, wie von einem riesigen Gummiband gezogen. Die versprochene Beschleunigung von 0 auf 50 km/h in 3,2 Sekunden glauben wir sofort. Nun nutzt unser Pilot die Laternen als Slalomkurs und flitzt um die Lampen, dass es eine Freude ist. Die weit unten angebrachte Batterie verschafft dem ansonsten hoch bauenden Ampera-e einen tiefen Schwerpunkt und macht ihn so sehr agil. Eindrucksvoll, schon vom Beifahrerplatz aus.

Über den Preis schweigen die Verantwortlichen noch. Die ersten, baugleichen Chevrolet Bolt EV werden in diesen Tagen aber ab 37500 US-Dollar ausgeliefert. So dürfen wir beim Ampera-e, ab Sommer 2017 auch in der Schweiz, wohl auf rund 40000 Franken spekulieren.

 
Hintergrund

So wird der Ampera-e gebaut

Rüsselsheims neuer Hoffnungsträger läuft nicht in Deutschland vom Band, sondern zusammen mit dem baugleichen Chevrolet Bolt EV bei General Motors in Warren/Michigan. Die Batterieeinheit mit 288 Lithium-Ionen-Zellen wird komplett vormontiert von der Firma LG Chem aus Südkorea angeliefert und am Band mit der Karosse «verheiratet».

Publiziert am 15.12.2016 | Aktualisiert am 15.12.2016
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5 Kommentare
  • Klaus  Wimmer aus Biel
    15.12.2016
    Bei einem Elektrofahrzeug dürfte man aber dann doch etwas über Anzahl Ladezyklen und Lebendauer der Batterie lesen können, ein nicht unwesentlicher Kostenfaktor.
  • Hans  Blattmann 15.12.2016
    Was ist ist denn ein Desinger? muss man da schlecht singen können? Jedenfalls habe ich neben Tesla noch keinen schönen Elektro- oder Hybrid-Karren gesehen. Da hat der Ampera-e schon fast ein Casual Design. Ich für mich habe lieber ein medium-schönes Auto, dafür zuverlässig, viel Ausstattung, und tiefe Unterhaltskosten. Und das liefert GM / Opel einfach. Ist wie bei Apple, wer viel für Design ausgeben will, soll es tun.
  • Hans Jakob  Rölli , via Facebook 15.12.2016
    Dieser Wagen gefällt mir.
    Ich werde ihn beim nächsten Kauf sicher in die engere Wahl nehmen!
  • Simon P.  Wegert aus Bern
    15.12.2016
    Liebe Firma Opel. Bitte erklären sie einem kleinen, selbstständigen Desinger wie mir, wie man modernste Technik in ein rückständiges, hässliches Design aus den 1980er Jahre stecken kann ohne sich für seine Arbeit zu schämen. Ich kann das nicht - ich würde mich in Grund und Boden schämen einem Kunden so etwas abgrund-hässlich, popeliges zu präsentieren. Das kann jede Praktikantin nach 3 Wochen Praktika besser.
    • Roger  Stahel 15.12.2016
      @ Wegert
      Sie wollen mir aber nicht sagen das sie etwa einen BMW i3 oder einen Renault Zoe schöner finden?Mir persönlich gefällt das Design jetzt besser als die von den angesprochenen und für den Preis kann man nichts sagen!Opel ist nicht zu unterschätzen und machen sich sehr gut!