Erste Fahrt im neuen Mini-Opel Mein cooler Onkel Karl

Ab Juli rollt Opels neues Einstiegsmodell Karl zu den Händlern. BLICK konnte den Cityflitzer schon fahren.

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Nach dem Adam gibts bei Opel nun den nächsten Kleinstwagen mit ungewöhnlichem Namen: Den Karl. Wie es dazu kam, ist schnell erklärt: Karl war der erstgeborene Sohn von Firmengründer Adam Opel. Doch warum noch ein Kleiner? «Der Adam setzt auf Lifestyle und Individualisierung, Karl soll eher preisbewusste Kunden ansprechen, die einen praktischen Kleinwagen ohne Schickimicki suchen», erklärt Chefingenieur Ralf Hannappel.

Während der Adam (3,70 m) nur als Dreitürer mit vier Sitzen angeboten wird, hat der Karl (3,68 m) immer fünf Türen und wahlweise vier oder fünf Plätze. Vorne sitzen wir wirklich bequem, im Fond geht es enger zu. Für kurze Mitfahrten reicht der Platz. Der Kofferraum fasst bei umgeklappter Rückbank 1013 Liter – der zweitbeste Wert im Segment und genug für ausgiebige Shoppingtrips.

Trotz günstigem Einstiegspreis ab 11'950 Franken wirkt der Karl alles andere als billig: Saubere Verkleidungen, gute Verarbeitung und für einen Kleinstwagen ungewöhnlich viele Assistenten. Der 7-Zoll-Touchscreen ist gar Serie und überzeugt mit toller Grafik und einfacher Smartphone-Vernetzung.

Als Antrieb dient ein Einliter-Dreizylinder mit 75 PS. Er verzichtet auf einen Turbo und braucht deshalb Drehzahlen, um den Karl flitzen zu lassen. Für die Stadt dank nur 939 Kilo Gewicht völlig ok, auf der Autobahn aber etwas behäbig. Dafür spüren wir kaum dreizylindertypische Vibrationen und auch der Normverbrauch (4,5 l/100 km) stimmt.

Fazit: Der Karl ist günstig, praktisch und überzeugt auch punkto Qualität. Ein würdiges Einstiegsmodell für die aufstrebenden Opelaner.

Publiziert am 09.06.2015 | Aktualisiert am 08.06.2015
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autoscout24.ch

7 Kommentare
  • Jean-Philippe  Ducrey 09.06.2015
    Etwas witziger hätte die Front des Karl ausfallen können. Da sieht sein neuer Zwillingsbruder, der 2016er Chevy Spark doch massiv besser aus.
    Immerhin, die Namensgebung bei Opel kann man wieder aussprechen und knüpft an alte Erfolge an, wo die Opel noch Kadett, Ascona, Senator, Monza, Diplomat etc. hiessen.
    Der Preis geht übrigens völlig in Ordnung, zumal der Spark in den USA etwas mehr kostet als der Karl in Europa, wobei das ganz andere Gründe hat....
  • casutt  lui aus adligenswil
    09.06.2015
    die können machen, was sie wollen, es wird immer ein opel bleiben u. den will niemand!
    • Eddy  Guest , via Facebook 09.06.2015
      Ich wette sie können sich diesen chiqen opel nicht mal leisten.
      Aber grosse töne spucken...
    • Hans  Blattmann 09.06.2015
      Eigentlich sollte man Trolle nicht füttern aber... ich fahre seit 20 Jahren Opel und sehe keinen Grund für einen Wechsel. Günstig im Ankauf, günstig im Unterhalt, wenig Ärger. Das zeigen übrigens auch Pannen-Statistiken in ganz Europa. Wenn einem das Design nicht gefällt, gibts gute Alternativen, aber nicht in dieser Preisklasse!
  • Edi  Rama aus Baden
    09.06.2015
    Ich fand den Vorgänger wesentlich schöner. Doch im allgemeinen baut Opel nur noch langweilige Autos. Ich erinnere mich gerne an den Opel Kadett GSi, das war ein Auto.
    • Markus  Thomas aus Wittenbach
      09.06.2015
      Ich hatte damals einen Kadett GSI und sagte mir: nie wieder einen Opel. Solch eine Möhre von einem Auto. Vor einiger Zeit hat sich Opel endlich an die Zuverlässigkeit gemacht und baut wieder gute Autos. Mein neues ist ein Opel Meriva und bisher bin ich hoch zufrieden.
    • Gian-Luca  Sergi , via Facebook 09.06.2015
      Welchen Vorgänger? Übrigens, schon mal was von den OPC gehört. Langweilig ist was anderes. Immer schön wenn jemand an meinen Astra OPC heranläuft und fragen, seit wann Opel solche Fahrzeuge baut ;