Erste Fahrt im neuen Lexus GS F F wie Fahrspass

Als viertes Lexus-Modell erhält nun auch die Premium-Limousine GS das sportliche F-Kürzel: 477 PS klingen vielversprechend.

Testfahrt im neuen Lexus GS F
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Das F als Namenszusatz steht bei Toyotas Edeltochter Lexus seit 2008 für Sportlichkeit. Der Buchstabe spielt auf den Fuji Speedway an – der japanischen Rennstrecke, auf der alle F-Modelle entwickelt werden. Neuestes Mitglied der Sportfamilie ist die Oberklasse-Limousine GS F. Statt aber gleich nach Japan zu reisen, konnten wir das mit 4,92 Meter grösste F-Modell auf dem Circuito del Jarama in Spanien fahren.

Aussen tritt der GS F extravagant auf: Riesen-Kühlergrill, grössere Lufteinlässe, seitliche Kiemen und dezenter Heckspoiler. Innen stimmt die Verarbeitung. Beim Materialmix aus Leder, Karbon, Alu und Klavierlack wäre weniger allerdings mehr gewesen. Ein Blick aufs Datenblatt: Fünfliter-V8 mit 477 PS, 0 auf Tempo 100 in 4,6 Sekunden, Spitze 270 km/h. Klingt vielversprechend. Also los!

Mit dem Fahrdynamikschalter auf Sport S+ tritt der GS F herrlich kraftvoll an und dreht locker bis jenseits von 7000 Touren, ehe das 8-Gang-DKG einschreitet oder wir via Wippen schalten. Der durch Lautsprecher verstärkte V8-Sound klingt allerdings sehr synthetisch. Empfehlung: Abschalten. Dafür schalten wir den «Track»-Modus an, der die Antriebsmomente noch optimaler an der Hinterachse verteilt und für spürbar mehr Stabilität sorgt. Erstaunlich, wie handlich sich der GS F dann um Kurven peitschen lässt. Einzig das komfortabel abgestimmte Fahrwerk könnte noch straffer sein. Das können Konkurrenten wie BMW M5 oder Mercedes E63 AMG dank Adaptiv-Fahrwerk besser.

Um aus der Masse herauszustechen, ist der Anfang 2016 ab 99'900 Franken startende GS F aber eine interessante Alternative.

Publiziert am 15.10.2015 | Aktualisiert am 15.10.2015
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autoscout24.ch

7 Kommentare
  • Daniel  Grob 15.10.2015
    "Der Kühlergrill mit den Lufteinlässen wirkt im Rückspiegel gebührend agressiv". All diese Möchtegern-Autos sind bei mir gleich unten durch. Wenn ich so einen im Rückspiegel habe, fahre ich absichtlich extra langsam, um ihn etwas zu geniessen. Dabei fahre ich auch kein langsames Auto, dieses hat aber keine agressive Front nötig.
  • Edi  Rama aus Baden
    15.10.2015
    Schön und gut dieses Fahrzeug, aber ein ernst zunehmender Konkurrent für den M5 oder den E63 AMG wird es nie sein, denn die haben V8-Sound aus dem Motor und Auspuff und nicht aus den Lautsprecher. Innerlich ist er und bleibt er ein Toyota.
    • Emre  Yilmaz 15.10.2015
      merc,bmw, audi soll er auch nicht sein. Ich behaupte jetzt, dass die deutschen premium sportautos noch überzahlter als dieser lexus ist. Mein a6 4f hat mal 100.000 gekostet und kostet jetzt weit unter 20000 mit wenig km. Das ist wertstabil?Der m5 f10 tönt original nach nichts, der e60 war hingegen musik in den ohren mit seinen 10 zylinder. Die zeiten der saugmotoren bei serienautos sind im gross und ganzen vorbei. Damit All diese turboraketen richtig gut tönen race auspuff ohne zulassung.
  • anton  lienhard 15.10.2015
    Sehr sinnvolles Auto, vor allem für schweizerische Verhältnisse. Mit 477 PS im Stau am Gotthard oder vor dem Gubrist stehen oder am Freitagabend auf der A1 im Stop and Go von Zürich nach Bern fahren. Tolle Sache!
    • Stefan  Alexander aus Opfikon
      15.10.2015
      Nicht alle fahren nur Fahrrad wie Sie. Und die Welt besteht nicht nur aus A1 und Gubrist.
    • Max  Haar , via Facebook 15.10.2015
      Wenn man im Stau steht, ist man selbst mit 12 PS übermotorisiert.
  • Lukas  Reichlin , via Facebook 15.10.2015
    DKG? Sie meinten wohl eher "eine extrem schnell schaltende Achtstufen-Automatik mit manuellem Schaltmodus".